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<title>Riesenmaschine - das brandneue Universum</title>
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<lastBuildDate>Mon, 08 Feb 2010 03:01:39 +0100</lastBuildDate>
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<title><![CDATA[Ontologisches Reisen]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:300px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/vicuna.jpg" width="300" height="225" alt=""><br><span class="bildunterschrift">Anwohner (<a href="http://www.flickr.com/photos/neilk/155989614/">Foto</a>,  <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">Lizenz</a>)</span></span><br><br clear="all">Tourismus ist eine Sackgasse. Mal kurz an einem fremden Ort sein, wie es vom Touristen verlangt wird, kann man sowieso nicht. <br><em>Mit den hier fehlenden <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100208013110">Buchstaben</a> ist man beim Scrabble unschlagbar.</em><br>Combarbala hat dem Antitouristen im Vergleich zu Bielefeld folgende zwei Vorzüge zu bieten: Tiere und Internet, beides kostenlos und frei herumlaufend. Mehr gibt es dort nicht, aber das wäre jetzt schon zuviel verraten.</p>]]></description>
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<dc:creator>Aleks Scholz</dc:creator >
<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 01:31:10 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Ironisch reisen]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:465px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/Be_well_Beijing_CYS.jpg" width="465" height="310" title="Foto: Christian Y. Schmidt" alt=""><br><span class="bildunterschrift">Da sage "einer", "die" Chinesen hätten keine "Ideen"</span></span><br><br clear="all">Ein ironischer Orgasmus, meinte Robert Gernhardt einst, sei kaum vorstellbar. Genauso wenig kann man wohl ironisch reisen, es sei denn, man heisst Hermann Hesse. <br><em>Allein für die Erstellung dieser auf den <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100201095646">Volltext</a> hinweisenden Sätze beschäftigen wir zwei Praktikanten.</em><br>Jetzt hat sich ein Pekinger Omnibusunternehmen offenbar dazu entschlossen, zu zeigen, dass man auch wirklich ironisch reisen kann. Und wer weiss: Wenn es über Stock und Stein geht, fühlen sich die Passagiere am Ende so "well", dass die eine oder der andere am Ende doch zu einem ironischen "Orgasmus" kommt.</p>]]></description>
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<dc:creator>Christian Y. Schmidt</dc:creator >
<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 09:56:46 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Travelpussy-Party, demnächst]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:300px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/Travelpussy.jpg" width="300" height="225" alt=""><br><span class="bildunterschrift">*Speak for yourself! Gemeint ist ausschliesslich der prüde Autor.</span></span><br><br clear="all">Wie Jens O. Brelle <a href="http://www.art-lawyer.de/index.php5?page=Themen&id=Markeninhaber_laesst_Dildoparties_abmahnen">meldet</a>, werden Betreiber von sog. <br><em>Werbeeinblendung: IKEA - brandneuer Stabenkorpus "<a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100127223242">Foltekst</a>" jetzt im Angebot!</em><br>Insofern wir unsere Verklemmtheit überwinden können, wird unser abschliessendes Urteil nicht hier, sondern demnächst auf <a href="http://www.amazon.de/gp/product/B000HKK55I?ie=UTF8&tag=riesenmaschin-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=6742&creativeASIN=B000HKK55I">Amazon</a> erscheinen, der Augenzeugenbericht von der ersten TravelPussyParty womöglich im <a href="http://www.viceland.com/blogs/de/1969/12/31/reisemuschi-die-kunstliche-vagina-zum-einstecken/">Vice-Magazin</a>. Jedenfalls haben wir uns die Marke schon mal gesichert.</p>]]></description>
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<dc:creator>Holm Friebe</dc:creator >
<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 22:32:42 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Gendertrends 2010]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/skavenbeck2.jpg" width="465" height="170 alt=""></span>Die traditionell vorgesehenen <acronym title="drei, wenn man das umstrittene Penismädchen mitzählt">zwei Geschlechter</acronym> genügen den Anforderungen des Alltags schon länger nicht mehr. Die Lösungsvorschläge sind so vielfältig wie umstritten: Die Geschlechtslosigkeit der Algen, das mannweibliche "Mondgeschlecht" bei Aristophanes, das Dritte Geschlecht, die Hirschfeld'schen Zwischenstufen, die vier Geschlechter bei den nordamerikanischen Indianern, die vier bis fünf Geschlechter der Rigelianer, die fünf Geschlechter bei den indonesischen Bugi oder die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schizophyllum_commune">23.328 Geschlechter des Gemeinen Spaltblättlings</a> sind sämtlich Nischenlösungen geblieben. Weil es &ndash; wie auch bei Netzteilen und Steckdosen &ndash; an einem gemeinsamen Standard fehlt, kann man der Produktentwicklungs- und Marketingwelt nicht verdenken, dass sie bisher etwas zögerlich in den Startlöchern verharrte. <br><em>Die hinter diesem <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100124201008">Link</a> verborgenen Premiuminformationen haben heute bereits zwei Personen zu Millionären gemacht, vier pockennarbige Single-Skorpione an die Frau und Zwillinge im Hinterzimmer eines Chinarestaurants zur Welt gebracht.</em><br>Die Zigarettenmarke Skavenbeck macht einen ersten Schritt mit der Unterteilung der Welt in vier praktikable Geschlechter: ein Teil des klassischen Frauensegments und der sehr schwule Mann (Pink / Fine Flavour), die davon nicht abgedeckten Frauen- und Schwulenbereiche sowie der metrosexuelle Mann (Grey / Fine Flavour) und der herkömmliche heterosexuelle Mann (Brown / Full Flavour). Das Segment Green/Menthol ist für künftige Erweiterungen reserviert.</p>]]></description>
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<dc:creator>Kathrin Passig</dc:creator >
<pubDate>Sun, 24 Jan 2010 20:10:08 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Horror vacui in Aktion]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:250px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/Snowtag.jpg" width="250" height="279" alt=""><br><span class="bildunterschrift">Das schneebeglänzte Feld als Leinwand</span></span><br><br clear="all">Wir als elende Skribenten und Zeilenschinder gingen bislang immer davon aus, bei unserem täglichen <em>writers block</em>, der allmorgendlichen Angst vor dem weissen Blatt resp. der Bildschirmoberfläche, die Douglas Adams ins Bonmot goss, Schreiben sei eigentlich ganz einfach, man müsse nur so lange auf ein blankes Stück Papier starren, bis einem die Stirn blute, handele es sich um nichts anderes als den sprichwörtlichen <em>horror vacui</em>. <br><em>Die hinter diesem <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100123104708">Link</a> verborgenen Premiuminformationen haben heute bereits zwei Personen zu Millionären gemacht, vier pockennarbige Single-Skorpione an die Frau und Zwillinge im Hinterzimmer eines Chinarestaurants zur Welt gebracht.</em><br>Eigentlich erstaunlich, dass nicht viel öfter, wie hier in Berlin-Niederschönhausen, das Schneekleid der Stadt als Maluntergrund benutzt wird. Und genau so wie die namenlosen Schneesprüher haben wir es auch gemacht: einfach irgendwas hingeschrieben, um den Weissraum um das Foto herum zu füllen.</p>]]></description>
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<dc:creator>Holm Friebe</dc:creator >
<pubDate>Sat, 23 Jan 2010 10:47:08 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Rererererererekursion]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:250px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/rekursion.jpg" width="250" height="250" alt=""><br><span class="bildunterschrift">Kann auch sowas wie Rekursion, aber sonst eben nichts: Romanesco (<a href="http://www.flickr.com/photos/sblackley/3274065976/">sblackley</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/deed.de">Lizenz</a>)</span></span><br><br clear="all"> Vieles wurde dem Menschen im Lauf der Geschichte schon zugeschrieben, als das, was ihn ausmache und unterscheide von dem Gesocks, das er in die Zoos eingesperrt hat: <acronym title="Nein, Delfine können das alles NICHT!">die Fähigkeit zu Lieben, das Zubereiten von gekochten Speisen, das Stellen der Frage, was ihn denn ausmache</acronym>. Der breiten Öffentlichkeit nicht ganz so bekannt ist ein anderes cooles Feature, vom dem behauptet wird, es sei die unique selling proposition des Menschen: <a href="http://www.chomsky.info/articles/20021122.pdf">Rekursion</a>.<br><br>Während jeder <a href="http://www.ling.ohio-state.edu/~swinters/371/nimchimpsky.html">dahergelaufene Affe</a> irgendwelche Zeichen benutzen und zusammenkleistern kann, bleibt es uns vorbehalten, gleiche Strukturen beliebig oft nach dem selben Prinzip zusammenzubauen. <br><em>Bei einem Klick auf <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100122165240">diesen Link</a> stossen Sie sehr wahrscheinlich nicht auf Kinderpornographie.</em><br>Natürlich ist das nur der Startschuss, auf den dann <acronym title="Riesenmaschine-Witz zum zuhause selbst Weiterführen">"Beer + Beer + Beer + X", "Beer + Beer + Beer", "X + X + X", "Beer + Beer + Beer + X + X"</acronym> nach streng rekursiven Regeln folgen werden. Das muss einem der Affe erstmal nachbrauen.</p>]]></description>
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<dc:creator>Lars Weisbrod</dc:creator >
<pubDate>Fri, 22 Jan 2010 16:52:40 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Der Natur ein Vorbild sein]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/immergruen01.jpg" width="300" height="225 alt=""></span><span class="bild"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/kabelbinder.jpg" width="300" height="243 alt=""></span>Der Flughafen gehört wie das Spassbad zu den Laboren, in denen der Mensch nachzubessern versucht, was die Natur in ihrer herumevoluierenden Hast unzulänglich gestaltet hat. <br><em>Wenn Sie es versäumen, den <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100121175622">ganzen Text</a> zu lesen, können Sie auf der Party heute Abend garantiert nicht mitreden.</em><br>Alles, was die Natur zur Nachahmung des einfachen Prinzips braucht, ist etwas Geduld und sehr viele Kabelbinder.</p>]]></description>
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<dc:creator>Kathrin Passig</dc:creator >
<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 17:56:22 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Das ist doch kein Name für eine Katze!]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/gabon3.jpg" width="100" height="137 alt=""></span> Während europäische und südamerikanische Fussballnationalteams im Journalistenvolksmund <acronym title="prominente Ausnahme: England">fast</acronym> immer mit landessprachlichen Versionen des Begriffs "Auswahlmannschaft" &ndash; <acronym title="Brasilien">Seleção</acronym>, <acronym title="Portugal">Selecção das Quinas</acronym>, <acronym title="Spanien">La Selección</acronym>, <acronym title="Deutschland, im Ausland">Mannschaft</acronym>, <acronym title="Russland">Sbornaja</acronym> &ndash; oder mit Farbbezeichnungen &ndash; <acronym title="Uruguay">Charrúas</acronym>, <acronym title="Argentinien">La albiceleste</acronym>, <acronym title="auch Spanien">La Roja</acronym>, <acronym title="Italien">Azzurri</acronym>, <acronym title="Frankreich">Les Bleus</acronym>, <acronym title="Irland">The Boys In Green</acronym> &ndash; oder mit beidem &ndash; <acronym title="auch Frankreich">Equipe Tricolore</acronym>, <acronym title="Niederlande">Oranje Elftal</acronym> &ndash; bedacht werden, haben afrikanische Teams Tier- und Dingnamen gepachtet. <br><em>Wenn der Mittelteil nicht zum Leser kommt, muss der Leser eben zum <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100120030848">Mittelteil</a> kommen.</em><br>Heute um 17 Uhr müssen die tapferen Nagetiere nicht nur gegen die Pharaonen gewinnen, sondern auch noch auf einen Sieg der Mambas gegen die Super-Adler hoffen, um ins Viertelfinale zu kommen &ndash; wir drücken die Daumen, überlegen uns allerdings im Falle eines Vorrundenaus', ob wir nicht nächstes Mal lieber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gambische_Fu%C3%9Fballnationalmannschaft">die Skorpione</a> supporten.</p>]]></description>
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<dc:creator>Michael Brake</dc:creator >
<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 03:08:48 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Uhr mit Stallgeruch]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:300px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/Askania.jpg" width="300" height="225" alt=""><br><span class="bildunterschrift">Gebbisch dir korräkt 5 Jahr Garantie. Keine Thema, ichschwöre.</span></span><br><br clear="all">Tatsächlich wenig läge uns ferner, als uns über originelle orthographische oder grammatikalische Neuschöpfungen innerhalb der deutschen Sprache zu mokieren. <br><em>Hinter <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100118110031">diesem Link</a> findet sich ein kontroverser Artikel zum Autobahnbau im Dritten Reich.</em><br>Aber "5 Jahr Garantie" &ndash; das ist dann doch zu viel Lokalkolorit für unsere Pidgindeutsch-geprüften Nerven. Zumal es sich bei dem beworbenen Modell um den Chronographen "Tempelhof" handelt; bei "Kreuzberg", "Neukölln" oder "Wedding" hätten wir vermutlich noch nicht einmal etwas gesagt.</p>]]></description>
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<dc:creator>Holm Friebe</dc:creator >
<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:00:31 +0100</pubDate>
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<title><![CDATA[Wald aufräumen, Fluss putzen]]></title>
<description><![CDATA[<p><span class="bild" style="width:300px"><img src="http://riesenmaschine.de/bilder/upload/physalia_von_unten.jpg" width="300" height="212" alt=""><br><span class="bildunterschrift">Räumpilz im Walwald</span></span><br><br clear="all"> Das 20. Jahrhundert, weiss ja jeder, war die Zeit, in der alle überall Müll machten und hinwarfen. <br><em>Solche Sätze wie den hier kann jeder schreiben, aber <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20100113112449">dieser Mittelteil</a> ist hohe Kunst!</em><br>Darüber wird dann natürlich leider überall gebloggt, aber das soll sich dann das 22. Jahrhundert überlegen, wie es damit klar kommt.<br><br>(via <a href="www.inhabitat.com">Inhabitat</a>)</p>]]></description>
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<dc:creator>Kai Schreiber</dc:creator >
<pubDate>Wed, 13 Jan 2010 11:24:49 +0100</pubDate>
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