Riesenmaschine

26.10.2007 | 09:30 | Sachen kaufen | Zeichen und Wunder

Das Strike Bike ist da


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)

(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)

(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Und da sage noch einer, Anarchisten seien unzuverlässig. Pünktlich zum angekündigten Auslieferungstermin und eine halbe Stunde vor dem mit der Spedition vereinbarten Termin zur Anlieferung wird eines von 1.800 weltweit existierenden Strike Bikes bei uns angelandet: produziert von renitenten Arbeitern der Fahrradfabrik in Nordhausen, die, angestachelt von Hamburger Anarchisten der FAU, ihr Werk besetzt haben und sich damit gegen die bevorstehende Schliessung durch die Blackstone-Gruppe zur Wehr setzen. Anders als die Lokführer haben sie den Satz von Jean Railla verinnerlicht, dass Dinge produzieren vielleicht heutzutage der letzte wirklich revolutionäre Akt ist. (Allerdings ist die Produktion gerade wieder eingestellt, die Zukunft des Werks im Dunkeln, immerhin gibt es eine Warteliste.) Das Rad selbst, mit wenigen Handgriffen zusammengebaut, ist nicht gerade ein Leichtgewicht, vielmehr ein echtes Produkt des Schwerindustrie-Zeitalters. Mit seinen auf dem Lieferschein vermerkten 18 Kilo (leer) scheint es das Elend der Welt physisch in sich aufgenommen zu haben. Und das Rot erinnert in natura an das Blut der Arbeiterklasse. Es hat einen Sattel aus Gummi (für dieses Rad musste kein Tier sterben), eine geschmeidige Drei-Gang-Nabenschaltung (Kuba kommt schliesslich auch mit drei TV-Kanälen aus) und Rücktritt (Dialektik!). Kurzum: ein Rad, wie es nach der Revolution jeder fahren wird, nachdem alle Mountainbikes samt Fahrer an die Wand ge- äh... schoben wurden.


Kommentar #1 von Wir haben es gelesen!:

Die Proviz hat es gelesen. Ihr besitzt ein Strike Bike.
Sehr schön.
http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php4?ArtNr=42520

26.10.2007 | 13:28

Kommentar #2 von Kolumnistenschwein:

18 Kilo?! Ein echter Streikbrecher!

26.10.2007 | 17:18

Kommentar #3 von tingeltangela:

Wenn Euch das Rad nicht gefällt – ich würde es nehmen!

27.10.2007 | 21:40

Kommentar #4 von kunkel:

Ja auch das Strike-Bike meiner Nachbarin kam ausgesprochen pünktlich an und stand in dem riesigen Karton im Hof!Das hat mich schon etwas irrtiert erst mal!
Leider hab ich von der tollen Sache mal wieder viel zu spät erfahren!Kann man nur hoffen das die Produktion bald in die zweite Runde geht!Dann wären grüne Bikes toll!
LG
die Kunkel

30.10.2007 | 13:23

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"Seid gegrüsst also ich habe hier ein wenig geschmökert und bin sehr schockiert darüber wie das Thema verglichen und abgehandelt wird! In eurem Artikel wird das Thema sehr oberflächlich behandelt. Ihr habt alle die Russen völlig ausser acht gelassen die Projekte durchgeführt haben. Ich zeige ein Beispiel auf: Dr. Ippolit Kogan in dem wissenschaftlichen Magazin "Radiotechnica". Es ist mir durchaus klar das es genügend Skeptiker gibt ob sie es nun glauben oder nicht ist hier nicht von belangen es wurde bewiesen von den Russen! Sollte es fragen geben ich steh euch gerne zur verfügung."
"Vorbildlich, wie die Riesenmaschine seit kurzem die Versöhnung zwischen Religion und Wissenschaft, Tradition und Fortschritt und Mensch und Makake unnachgiebig (d.i. mit knallenden Peitschenhieben) vorantreibt."

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