Riesenmaschine

08.09.2005 | 18:21 | Supertiere | Vermutungen über die Welt

Alles hat zwölf Enden


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)

(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Man mag sich über die Evolution lustig machen, die offenbar am siebten Schöpfungstag feststellte: Hoppla! Hier ist ja noch ein ganzer Sack Hörner! (im Bild: Syndyoceras und Megaloceros) Aber man muss ihr zugutehalten, dass es sich bei der Geweihproliferation um eine ganz normale Phase jeder Produktgenese handelt, vgl. etwa die Auswüchse der frühen Handys, Fernseher und Schiffe. Später, wenn sich die Lage ein wenig beruhigt hat, merkt man dann, dass es auch ohne Hörner ganz gut geht bzw. ein leicht unter der Kleidung zu verbergendes Arschgeweih ausreicht. Natürlich bekommt man damit im Museum nicht mehr die besten Plätze ab. Aber Evolution ist eben kein Wunschkonzert.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Riesentiertag in der Riesenmaschine


Kommentar #1 von Walter:

Liebe Frau Passig,
Sie sind fuer mich der Sonnenschein dieser – aehm -
Maschine. Ulkig, belustig-t/end, ironisch, kurz:
alles da in Ihren Beitraegen, was zu gepflegter
Unterhaltung nottut.
So. Das musste mal gesagt werden.

09.09.2005 | 16:20

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