Riesenmaschine

18.05.2006 | 15:42 | Berlin | Anderswo | Fakten und Figuren

Modern Talking Cities


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Die Entwicklung des Mai vom Wonnemonat zum Designmonat ist schon deshalb begrüssenswert, weil Ganzjahreswonne derzeit State of the Art ist. Aber auch sonst. Viele Menschen denken ja, "Design und Architektur, das interessiert mich nicht, ich wohne eh lieber im Altbau". Wie wichtig aber die Auseinandersetzung mit den politischen Aspekten von Design, Architektur und Stadtplanung ist, merkt man, wenn man im Flughafen Tempelhof steht und sich bei dem Gedanken ertappt: "Schade, dass die Grosse Halle des Volkes nie gebaut wurde". Mit ungefähr diesem Thema beschäftigt sich die Ausstellung "Talking Cities – The Micropolitics of Urban Space", die vom 26. August bis 3. Dezember diesen Jahres im Zollverein Essen stattfindet. Warum dann jetzt drauf hinweisen, fragt der interessierte Leser zu Recht. Weil heute in Form eines Magazins, bzw. vielmehr Buchs Texte und Bilder zur Ausstellung erschienen sind. Der auf der Seite genannte Preis von 1.995,00 Dollar ist nicht ganz korrekt, es kostet vielmehr 14,90 Euro. Darin werden Dinge erklärt wie "Guerilla Architecture" und natürlich die Frage beantwortet: Was sagt die sprechende Stadt eigentlich?

(Heute abend bis 24 Uhr Talking Cities Lounge im Urban Drift Project Space, Budapester Strasse 48, 10787 Berlin, Eintritt kostenlos)


Kommentar #1 von florian:

he, herr lobo! sie warn ja in der neon! cooler bart An dieser Stelle habe ich einen überflüssigen Smiley hingemacht, wofür ich mich dereinst schämen werde.

18.05.2006 | 16:20

Kommentar #2 von Sascha Lobo:

Schon wieder oder meinen Sie diese Frisuren-Geschichte? Ich verliere den Überblick! mit der Stirn auf dem Handrücken ab

18.05.2006 | 16:41

Kommentar #3 von Hansen:

Dass die Beschäftigung mit den politischen Aspekten von Design, Architektur und Stadtplanung weniger wichtig ist, merke ich daran, dass ich mich im Flughafen Tempelhof (oder sonstwo) noch nie dabei ertappt habe, zu denken "Schade, dass die Grosse Halle des Volkes nie gebaut wurde"? Mir jedenfalls geht der Sprech auf der urbandrift-Seite gehörig auf die Kutteln.

18.05.2006 | 16:50

Kommentar #4 von hans:

gestern sagte ein münchner werber zu mir: in berlin hat man projekte. in münchen arbeit.
daran musste ich gerade denken auf der urbandriftseite.

18.05.2006 | 17:05

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