Riesenmaschine

Die Wahrheit über die Riesenmaschine

Seit wann gibt es die Riesenmaschine?
Schon sehr lange, wie diese Illustration aus Luke & Trooke 3/1995 belegt. Luke & Trooke war ein Fanzine, das die verdienten Riesenmaschine- und ZIA-Mitarbeiter Friebe und Baaske herstellten und vertrieben, kaum dass sie lesen und schreiben konnten.

Ist die Riesenmaschine ein gekauftes Handlangerwerkzeug des Kapitals?
Selbstverständlich sind alle Riesenmaschinenautoren käuflich und verherrlichen - gegen entsprechende Zahlung oder auch Zuwendungen in Naturalien - beliebige Produkte, vorausgesetzt, sie können an ihnen auch nur einen Funken Gutes entdecken. Allerdings weisen wir auf diesen Sachverhalt jeweils explizit hin (Rubrik "Gekauftes", blauer Hintergrund). Heimliche, abgefeimte Schleichwerbung gibt es in der Riesenmaschine - abgesehen von millisekundenlangen subliminalen Einblendungen - nicht.

Werden irgendwann noch Trackbacks, Blogroll und dergleichen eingebaut?
Nein. Bei BILDblog gibt es noch nicht mal Kommentare. Also.

Warum wird die Riesenmaschine von einer merkwürdigen, selbstgemachten Riesenmaschinenmaschine betrieben?
Weil die Riesenmaschine genau das tun soll, was wir wollen, ohne dass wir dazu vorhandene Blog-Engines aufbohren oder darauf warten müssen, dass mitleidige Entwickler ein Feature in die nächste Version einbauen. Sonst gäbe es z.B. die Riesenmaschiene für Doofe und auch sonst so einige Annehmlichkeiten nicht.

Warum gibt es in der Riesenmaschine kein ß, wo sie doch gar kein Schweizer Produkt ist?
Darum.

Warum sind die Beiträge im RSS-Feed nicht im Volltext zu lesen?
Weil wir die Werbung schließlich nicht zum Spass schalten. Wir wissen, dass es auch sehr gute Gründe für Volltext-Feeds gibt. Aber weil nicht nur die Werbung, sondern auch viele andere Features der Riesenmaschine im Feed nicht zu sehen sind, bleibt er vorerst so. Dasselbe in ausführlicher steht auch in Sascha Lobos Antwort auf Tim Pritloves Frage.

Thema X wurde aber schon vor Y Minuten/Stunden/Tagen/Wochen bei Blog Z erwähnt.
Wir sind nicht die Schnellsten. Wir sind nur die Unterhaltsamsten.

Ich bin Journalist und muss irgendwas über die Riesenmaschine schreiben.
Die Riesenmaschine ist kein "Portal im Internet". Die Riesenmaschine ist kein "Satiremagazin". Die Autoren der Riesenmaschine sind keine "Zyniker". In der Riesenmaschine schreiben keine "Autoren und solche, die es werden wollen" sondern Autoren und solche, die schon etwas ganz anderes sind, z.B. Astronom oder Pornodarsteller. Es ist keineswegs "jeder dazu eingeladen, sich an riesenmaschine.de zu probieren", eingeladen ist vielmehr, wer eingeladen wurde. Die Riesenmaschine ist kein "virtuelles Tagebuch". Es heisst "das Blog" und nicht "der Blog". Einige Beispiele, wie man es machen kann: zitty (wenn man wenig Platz hat), Rheinische Post (wenn man mehr Platz hat), intro (wenn man sehr viel Platz hat), oder gleich uns die ganze Arbeit machen lassen (Einleitung / drei weitere Seiten), wenn man bizarr viel Platz hat. Auch willenloseste Lobhudeleien in möglichst angesehenen Blättern sichern das Wohlwollen der Riesenmaschine-Herausgeber. So geht es dagegen nicht.

Ich bin Journalist und muss irgendwas über ein ganz anderes Thema schreiben.
Abschreiben aus der Riesenmaschine stört keinen, so lange die Quelle genannt wird.

Wer ist eigentlich dieser überaus fleissige Kommentator "Irgendwer"?
Jeder, der beim Abfassen eines Kommentars absichtlich oder versehentlich keinen Namen angegeben hat.

Ich will auf eine URL, einen Sachverhalt oder sonst irgendwas aufmerksam machen, das in der Riesenmaschine nicht fehlen sollte.
Eine Mail an mail@riesenmaschine.de hilft, es sei denn, der Vorschlag ist Unfug.

Ich arbeite gerade an meiner Diplom-/Magister-/BA-/Doktorarbeit über Blogs und möchte euch bitten, den beiliegenden Fragebogen mit nur 75 einfachen Fragen auszufüllen.
Diese Anfrage bekommen wir täglich etwa dreimal. Bitte einfach nicht mehr fragen, das Ausfüllen macht keinen Spaß und kostet viel zu viel Zeit. Danke!

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