Riesenmaschine

09.02.2008 | 04:32 | Anderswo

Robot Schafmagen


Foto: Jan Bölsche
Alles dauert immer so lange. Laufenlernen, zum Beispiel, mehrere Stunden lang nichts anderes tun als aufstehen und hinfallen, wer macht das heute schon noch mit? Anderes Beispiel: Dudelsackspielen. Braucht, so sagt man, sieben Jahre, bis man es kann, und davon klingen die ersten sechs horrible. Horrible und dazu noch sehr sehr laut. LAUT. Weil das so ist, werden Dudelsackspieler an der Carnegie Mellon University, der einzigen Universität, die ein Stipendium zum Studium des Dudelsacks anbietet (7000 Dollar pro Jahr plus Kilt), jetzt durch Roboter ersetzt. Und siehe da, der Bau eines Dudelsackrobots dauert ein, zwei Jahre, und damit deutlich kürzer als der Bau eines menschlichen Bagpipers. Damit gibt es an der CMU jetzt schon genauso viele Bagpipe-Roboter wie Bagpipe-Studenten, nämlich jeweils einen. Hier kann man sich Highland Laddie anhören, gespielt von der Maschine, und es klingt, naja, überzeugend. Leider dauert es mehrere Minuten, viel zu lang, alles viel zu lang, aber was soll man machen, in Zeiten, in denen selbst die Tagesschau vierzehneinhalb Minuten zu lang ist.


Kommentar #1 von mymanfriday:

ob die riesenmaschine bei der cmu ihren einfluss gelten machen und der welt einen weitern klingelton bescheren könnte? wäre dieser kostenpflichtig (würde ich ihn trotzdem auch herunterladen, schliesslich habe ich auch ein riesenmaschine-buch gekauft) könnten damit möglicherweise die stipendien erhöht werden, was zu einem erhöhten zulauf von studenten oder/und mehr robotern führte, was wieder neue klingeltöne und sofort. und der riesenmaschine zu ehren gäbe es in cmu bald den "riesenmaschine" hörsaal.

10.02.2008 | 00:03

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