23.07.2005 | 12:44 | Zeichen und Wunder | Vermutungen über die Welt
 (Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.) (Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)Textliche Liebe in der Werbung hat einige Aufmerksamkeit erregt, besonders, als McDonalds und Pro7 mit den Claims "Ich liebe es" und "We love to entertain you" an die Öffentlichkeit gegangen sind. Das ist bekannt und oft erwähnt worden. Bisher verhältnismässig unbekannt ist dagegen, dass die "Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin", also Edeka, Lebensmittel liebt, wie auf dem LKW zu lesen ist. Das ist gut und schön, aber noch nicht der Weisheit letzter Schuss. Nein, einmal mehr kommt die Revolution in der Werbung nicht nur von unten, sondern auch aus Amerika. In diesem Fall von einer namenlosen, websitelosen Reinigung in New York City. "We love our customers" auf dem Drahtbügel – das ist ganz bis zu Ende gedacht, das ist das Non Plus Ultra, die Claimwissenschaft ist nun offiziell am Ende angelangt, Werbetexter werden abdanken müssen, Kampagnen werden aus Scham von den Agenturen zurückgezogen werden, eine ganze Branche geht geschlossen in ihr Sabbat-Jahrzehnt, es ist aus, weil der Gipfel, DER Gipfel erklommen ist. "We love our customers". Amen.
Kommentar #1 von False:
Damit es jeder weiss: ich liebe mag diese Seite!
23.07.2005 | 17:21
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- 60ies metaretro (so grade noch)
- Kanarien-Trainingsanzüge
- Rifflechips lutschen (zur Zungenmassage)
- mal rein hypothetisch
SO NICHT:
- fahrlässige Völkertötung
- Verlade für Doofe
- Rattenartiges
- Wetterklagen (durch)
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"Aaltra", Benoît Delépine/Gustave de Kervern (2004)
Plus: 4, 34, 46, 55, 69, 74 Minus: 3, 114 Gesamt: 4 Punkte
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