Riesenmaschine

30.06.2005 | 21:00 | Supertiere | Sachen kaufen

Die drei Plüschtiere der Apokalypse

Für wenn es mal gar nicht anders geht und man doch ein Plüschtier verschenken muss (minderjährige Nachfahren): das gute alte Monty Pythons Rabbit with Big Pointy Teeth (diverse Händler im Netz), die nicht ganz so alten Giant Microbes (Aids! Typhus! Ebola!) oder, etwas neuer: der Alien Facehugger. Shweeeet!

dotpolka ergänzt: "Die coolen Kinder in den U.S.A hingegen haben schon längst ihre Plüschmikroben in die Ecke gepfeffert und spielen stattdessen lieber mit ihrem Plush Cthulhu."

Der Plush-Chtulhu-Hersteller ToyVault ist übrigens derselbe, der auch das genannte Monty-Python-Kaninchen herstellt. Neben vielen anderen Scheusslichkeiten im Angebot: der psychedelische Eye Tyrant.


30.06.2005 | 20:24 | Sachen kaufen

billig goes teuer II

Fortsetzungen des "Einweg mit Goldrand"-Themas: Eine Vase im Plastikflaschen- und eine im Milchtütendesign, beide erhältlich im auch sonst ganz interessanten MoMa-Giftshop.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Einweg mit Goldrand


29.06.2005 | 17:43 | Alles wird besser | Sachen kaufen

Weltraumhaustiere und wirklich kleine Kleingärten

Für alle, die es wegen Goldfüllungen, Kurzsichtigkeit oder Unsportlichkeit nicht geschafft haben, von der NASA eingestellt zu werden, gibt es jetzt auch bei Klang und Kleid das im fortschrittlichen Ausland bereits mehrfach gesichtete, wunderbare, angeblich zu Raumfahrtzwecken entwickelte Antquarium.
Ameisen, die in dem blauen Gel ausgesetzt werden, wühlen sich schon bald munter durch das Plexiglaskästchen und bieten am Schreibtisch bis zu 8 Monate lang mehr Unterhaltung, als die meisten menschlichen Büromitbewohner.
Wem die Gefangenschaft der Tiere ein Gräuel ist, der möge sich mit dem Plantarium begnügen, einem Gel-Gewächshaus, das in den Geschmacksrichtungen Tomate-Basilikum oder Sonnenblume-Melone angeboten wird. Kostet dann auch 2 Euro weniger und ist grün.


29.06.2005 | 15:06 | Supertiere | Sachen kaufen

Smells like Urzeitkrebse

Lange war es ruhig um unsere kleinen Racker, die urzeitkrebslichen Sea-Monkeys, die sich in den schönen 80ern via Yps bis in deutsche Kinderzimmeraquarien oder Zahnputzbecher ausbreiteten und leider nie ganz so nett humanoid aussahen, wie in der Werbung versprochen.
Jetzt ist für alle Fans von damals das Buch "The Ultimate Guide to Sea-Monkeys" von Susan Barclay erschienen, das sowohl mit harten Urzeitkrebs-Fakten als auch mit Erbaulichem, wie einem Sea-Monkey Rollenspiel aufwartet. Wer allerdings keine Krebse mehr sehen will, kann sich auch direkt die ewig beworbene Sea-Monkeys-Lachfamilie als Plastikpuppen zusammenkaufen: die ist im Unterhalt dann auch garantiert noch weniger anspruchsvoll als Artemia Salina him- und herself ...


29.06.2005 | 13:45 | Anderswo | Sachen anziehen

der Pyjama der Katze

Vermutlich kein neues Phänomen, aber eines, das a) hierzulande doch eher unbekannt ist und b) echtes Potenzial hat: Wie man einer Flickr-Suche nach den Tags "pajamas" und "Shanghai" entnehmen kann, trägt der Bewohner Shanghais seinen Schlafanzug gern tagsüber auf der Straße spazieren. Das ist so absurd, rätselhaft und unpraktisch, dass unklar ist, wie Berlin-Mitte bisher ohne diesen Trend zurechtkommen konnte. Entschuldigt mich kurz, ich schlüpfe schnell in was Bequemeres.


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"Rigor Mortis", Juno Mak (2013)

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Minus: 9, 43, 118, 137
Gesamt: 9 Punkte


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