22.02.2010 | 22:47 | Automatische Kulturkritik
Plus: 65 Minus: 1, 9, 37, 39, 60 Gesamt: -4 Punkte
22.02.2010 | 00:51 | Automatische Kulturkritik
Plus: 5, 36, 41, 50, 56, 66, 124 Minus: 54, 141 Gesamt: 5 Punkte
16.02.2010 | 05:28 | Automatische Kulturkritik
Plus: 3, 48, 56, 80, 89 Minus: 43, 56, 99, 119 Gesamt: 1 Punkt
14.02.2010 | 09:21 | Zeichen und Wunder | Papierrascheln | Vermutungen über die Welt
Absetzer, Blindgreifer, Abstandshalter oder Spritzgerät? Spreader ins Deutsche zu übersetzen gestaltet sich so schwierig wie Browser. Mit solchen Problemen lassen einen Hernán Makse und Kollegen natürlich allein, wenn sie sich in Identifying influential spreaders in complex networks über die Verteiler in Verbreitungsnetzen auslassen. Gemeinhin nahm man an, dass die kritischen Knoten für die Weitergabe von Infektionen oder Informationen die mit vielen Verbindungen sind. In dieser Arbeit wird jedoch gezeigt, dass es wohl wichtiger ist, zentral im Netzwerk zu sitzen und unterschiedliche Regionen zu verbinden als nur Verbindungen zu haben. Da werden sich die Viren und viralen Vermarkter freuen, endlich zu wissen, wie man jemanden bei buzz oder Facebook als Multiplikator identifizieren kann.
 Blindgreifer bei der Arbeit. Quelle
Anmerkung für den wirklich interessierten Leser: Die verlinkte Arbeit ist in Wirklichkeit Makses Entropy of jammed matter. Die richtige verbirgt sich in diesem Satz. Wir wollten es den Werbern nicht zu leicht machen und die lesen ja nie weiter als bis zum ersten Link. Ausserdem ist der Titel viel besser.
Dieser Beitrag ist ein Update zu: Wasser kennt nur 5,6 Freunde
13.02.2010 | 03:44 | Supertiere | Fakten und Figuren
 Gewinnertiere -- Verlierertiere Vor der Anschaffung von Haustieren ist Recherche geboten – nur zu leicht sitzt man einem Trend auf, der kurzlebiger ist als der neue Freund selbst. Der Nacktmull etwa bewohnte seit seiner Beschreibung durch Max Goldt um 1992 die ökologische Nische der trendigen Abstossendheit, aus der zuvor die Ratte durch die kuschelige Punkkultur vertrieben worden war. Spätestens seit dem Beginn der Google-Trendgeschichtsschreibung geht es jedoch mit dem Nacktmull stetig bergab, auch für Gnu und Fruchtfliege können wir keine Kaufempfehlung aussprechen. Selbst mit Kopfläusen lässt sich nicht mehr punkten wie noch 2006.
Der klare jahreszeitliche Trend beim Eisbär deutet darauf hin, dass diese possierlichen Gesellen häufig zu Weihnachten angeschafft und später an der Autobahnraststätte ausgesetzt werden, dasselbe Schicksal ereilt den Lachs, jedoch nicht den offenbar ganzjährig Freude bereitenden Pinguin.
Mit Klassikern wie Katze, Hund und Manatee kann man natürlich wenig falsch machen, aber gerade in urbanen Haustierhalterkreisen wird etwas mehr Engagement erwartet; mit dem Auftragen von Ladenhütern aus der Zoohandlung ist es hier nicht getan. Aufstrebende Trendtiere sind der Biber, der 2009 an Beliebtheit zulegen konnte, ebenso wie der Tiger. Ein leichter, aber anhaltender Aufwärtstrend ist beim Mammut zu erkennen -- allerdings auch hier mit verdächtigen Jahreshochs um Weihnachten. Bitte bedenken Sie in jedem Fall: Tiere sind keine Überraschungsgeschenke!
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- Rifflechips lutschen (zur Zungenmassage)
- Pritt-Stift (praktisch)
- Vielgötterei
- Rohr glattziehen
SO NICHT:
- Ausdünstungen
- mit dem Fahrrad auf Berliner Gewässern (Ordnungswidrigkeit)
- Waffenscheinehe
- Upside-Down-Weihnachtsbaum
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"13 Tzameti", Géla Babluani (2005)
Plus: 3, 42, 89 Minus: 3 Gesamt: 2 Punkte
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