06.01.2006 | 20:29 | Alles wird besser | Sachen kaufen
 (Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)Warum kann ein Fruchtbarkeitstester eigentlich nicht wie ein Fruchtbarkeitstester aussehen? Sondern wie ein Wankelmotor, eine exotische Kabeltrommel oder sonstiges billiges Plastikspielzeug? Dabei ist dieses unschöne Teil, von dem wir bei Medgadget lesen, in Wahrheit die glorreiche Zukunft des Fruchtbarkeitsrituals: Kleine, harmlose Samenzellen springen hocherfreut aus der (nicht abgebildeten) Abschussrampe in die ovale Vertiefung, werden ruckzuck auf Gebärmuttertemperatur erwärmt, dann in einen Korrall getrieben und gründlich durchgezählt. Am Ende noch schnell den Kopf rasiert und mit Brandzeichen versehen, und schon kann der Samen wieder hinaus in die freien Weidegründe der Dreizimmer-Küche-Bad-Wohnung, und, zum Beispiel, beim Gardinenaufhängen helfen. Einen ähnlich genialen Fruchtbarkeitstester gibt es offenbar vom selben Hersteller auch für Frauen, nur sieht er dann (natürlich) aus wie ein Fischmesser. Erhältlich ist beides offenbar schon in wenigen Tagen irgendwo in England.
Kommentar #1 von Dr. Semmelweiss:
Kaum steht´s in der Riesenmaschine, macht Bild ´ne Riesengeschichte draus. Siehe Bildonline vom 9.1.06: http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2006/01/09/kom/kom.html
09.01.2006 | 16:24
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- fiktive Küchengeräte (leicht zu reinigen)
- Kurtschatovium
- Ornament-Schablone, gelasert und entgratet
- Sex ganz allgemein
SO NICHT:
- beissender Gestank
- auf ein Echo warten, wenn man in einen alten Kartoffelsack ruft
- viele gängige Hobbies
- Turbofaschismus
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"Train to Busan", Sang-ho Yeon (2016)
Plus: 11, 35, 79, 89, 119, 121, 148 Minus: 1, 46, 99, 140, 201, 202, 214 Gesamt: 0 Punkte
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