Riesenmaschine

23.04.2006 | 15:15 | Anderswo | Was fehlt | Zeichen und Wunder

Markenentwicklung


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Briefmarken gibt es inzwischen in den verschiedensten Formen – aus Holz, mit Meteoritenstaub, gestickt oder mit bewegten Bildern – die Motivauswahl ist allerdings nach wie vor arg beschränkt. Zumeist sind es doch bloss tote Menschen im Porträt, wissenschaftliche Errungenschaften, Bauwerke, Naturabbildungen und Historisches. Für worth1000.com Grund genug, einen Wettbewerb auszurufen, bei dem die Teilnehmer, nach dem Vorbild von Bernd Winter, eigene Ideen für Briefmarkenserien entwickeln durften (via BoingBoing).

Unter den 91 Einsendungen findet sich viel Sehenswertes: Da gibt es die Ex-Männer von Liz Taylor, die meistgesuchten US-Straftäter, Fastfood-Ketten und diverse popkulturelle Motive, z.B. die Simpsons, Fight Club, Spongebob und High Fidelity. Der Gedanke, mit derartigen Fantasiemarken tatsächlich Briefe zu verschicken, ist dabei gar nicht mal so abwegig: In der Schweiz bietet die Post den praktischen Dienst WebStamp Private an, der den Druck eigener Briefmarken ermöglicht. Eine streng limitierte Riesenmaschinen-Edition ist selbstverständlich bereits in Vorbereitung, gestaltet als Hommage an die legendäre Lenin-Briefmarke des März-Verlages.


Kommentar #1 von Kroll:

Ich möchte bitte Muschigeschmack.

25.04.2006 | 20:08

Kommentar #2 von mieze:

An dieser Stelle wollte ich was über Katzen schreiben, aber Katzen essen Nagetiere und darum lass ich es.

25.04.2006 | 21:08

Kommentar #3 von fns:

gibts in österreich schon länger

06.05.2006 | 16:24

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"GEHALT hat NIX mit der Länge des Kommentares zu tun. Das wollt ich auch schon immer mal loswerden. Dieser Kommentar zum Beispiel: ist total lang, aber steht doch kaum was drin!"
"Verstehe nicht, wieso es keinen einzigen begeisterten Kommentar gab."
"Ist Holm Friebe jetzt endgültig aus der Maschine ausgestiegen?"

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