Riesenmaschine

26.04.2007 | 13:15 | Sachen kaufen

Spack as spack can


Begrenzt komisch (Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Spackige Aktionen gab's und gibt's zuhauf: An einem Flashmob teilnehmen, mit der Miet-Harley die Überreste der "Route 66" entlangdrömeln, Zahnpasta unter anderer Leute Türklinken schmieren, zu sechzehnt in eine Bar einfallen und unisono "Caipi" bestellen – ach, man könnte stundenlang. In diese unrühmliche Liste lässt sich die Verwendung des Bombenweckers nahtlos integrieren. Dieses Weckinstrument sieht so aus, wie sich Horst Pampel aus Berlin-Mariendorf eine Bombe vorstellt. Wie zu erwarten, weckt die Bombe ihren Benutzer mit fortwährenden Explosionsgeräuschen und ist nur durch Eingabe eines von drei zufällig ausgewählten möglichen Codes zu besänftigen. Es ist zu befürchten, dass schon bald einige Ryanair-Flüge noch später starten als sowieso schon, weil weisse Dreadlockträger aus Freiburg mit derlei skurrilem Reisegepäck den ganzen Betrieb aufhalten und das eh schon überlastete Flughafensicherheitspersonal gänzlich in den Wahnsinn treiben.


Kommentar #1 von der Zwergenmaschine:

Den roten, den roten! Nicht den blauen, NICHT DEN AAAAAAAAAAHHHHHH

26.04.2007 | 15:20

Kommentar #2 von beaver:

Zählt er denn wenigstens, wie der Freiberuflerwecker, rückwärts? Und seit wann kommen die Explosionsgeräusche VOR der Entschärfung, die deren Entstehung ja unterbinden soll? Ich weiss ja nicht.

26.04.2007 | 16:01

Kommentar #3 von leuman:

hey, nix gegen weisse dreadlockträger aus freiburg...

26.04.2007 | 17:53

Kommentar #4 von Horst Pampel:

Ick saaje: Anaaschie is dett! Und glooben se ma nüscht, dass se von so ne paar popelije Ekzplosionsjeräusche von wach von würden, jennfallz nischt hier in Mariejndoof! In Jlienicke fleisch.

26.04.2007 | 20:52

Kommentar #5 von heiks:

in freiburg gibs schon lange keene bombenleger mehr! fest im griff der neuen mitte. humorlosigkeit rules- siehe auch den volker-finke-diskurs (gähn!)

26.04.2007 | 22:34

Kommentar #6 von Raoul Duke:

"Wake you up every morning with Explosion Sound!"
Hierzulande bezahlen Menschen für sowas und Anderorts...

27.04.2007 | 11:52

Kommentar #7 von Fritz Bolle:

Jetzt passense ma uff. Ick lass mir janz jewüss nich meien Jlienicke blödquatschn. Ick komm sie jleiech dahin. Denn is aba Panhas am Schwenkmast, da könnse âba Gift druff. Arrogantet Pack, alle in Sack stecken, druffkloppen, een richtjen trifftet immà.

27.04.2007 | 13:13

Kommentar #8 von Horst:

Hey, nichts gegen Herrn Pampel aus Mariendorf.

27.04.2007 | 13:49

Kommentar #9 von Mr. BWL:

Jaja, affektiertes Gekreische, aber daran einen Gedanken zu verschwenden wie wunderbar wirtschaftsfördernd (Wohnbau, Versicherungen, Weckerverkaufszahlen... etc.) das Gerät in einer tatsächlich detonierenden Einmalvariante wäre, dazu sind sich die Herrschaften wieder mal zu schade.

27.04.2007 | 19:47

Kommentar #10 von J.Ho:

Den würde ich wenigstens nicht immer weiterstellen.

27.04.2007 | 20:01

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"Das nennt ihr also Arbeit?"
"Nichts ist gewiss. Die Sicherheit des Wissens um die Existenz des eigenen Bewusstseins ist nämlich leider auch nicht hundertprozentig. Denn die Sicherheit des eigenen Denkens gilt nur für einen instantanen, völlig inhaltsleeren Jetzt-Punkt, denn alle Bewusstseinsinhalte dauern eine gewisse Zeitspanne, und was auch nur unmittelbare Vergangenheit ist, unterliegt möglicher Täuschung (auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, es ist möglich, sich über die vergangenen hundertstel Sekunde falsch zu erinnern, sich etwas einzubilden und damit zu irren). Auch das Wissen um das eigene Bewusstsein wird einem nur ausdrücklich bewusst, wenn es gedanklich formuliert ist, und auch hierfür gilt die Möglichkeit von Falschheit sprachlicher Formulierungen, von Angelerntem und Erinnerung. Worüber man sich absolut unmöglich täuschen kann, ist das nicht objektivierbare Subjekt möglicher Täuschung, ein fast nicht greifbarer, völlig augenblicklicher Existenzpunkt ohne jegliche zeitliche Ausdehnung, der einem aber sofort wieder entgleitet, sobald man ihn ausdrücklich ergreifen und objektivieren will: Das transzendentale Ich, von dem Immanuel Kant spricht. Es ist nicht, wie das empirische Ich (alle Bewusstseinsinhalte) ein Element der empirischen Welt - und somit auch nicht in Experimenten objektivierbar -, sondern ein rein formaler logischer Punkt, ein unbekanntes x. Es ist so gut wie nichts, aber dafür absolut gewiss: Nichts ist gewiss."
"Dieser faschistoide Umgang mit den Kommentaren zeigt, wes Geistes Kind ihr seid! Für mich ist die Riesenmaschine damit indiskutabel geworden."

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