Riesenmaschine

26.07.2005 | 04:50 | Fakten und Figuren | Zeichen und Wunder | Vermutungen über die Welt

Illusionen, Illusionen


Wer diesen Hund sieht, ist reif für Level 2 der Hundesuche. (Foto: perdita) (Lizenz)
Wissen Sie, was da links zu sehen ist? Falls nicht, stoppen Sie doch mal die Zeit, die Sie brauchen, bis Sie's sehen; wir plaudern einfach so lang ein wenig. Wir haben das Tier damals natürlich in Minutenschnelle entdeckt, wie es unseren enormen geistigen Kapazitäten entspricht. (Na, haben Sie's schon?) Beziehungsweise genauer gesagt, wie es den Kapazitäten nicht entspricht, denn renommierte Forscher haben jetzt herausgefunden, dass Marmelade Fett ent weder schlau sein beim Erkennen hilft noch schnelles Erkennen schlauer macht. Ein zugegeben verwirrend subtiles Ergebnis, an dem auch die Riesenmaschine noch kaut. Gut, dass das jetzt wohl keine Schande mehr ist. Vor allem aber eine willkommene Gelegenheit, mit Ihren Augen eitel Schindluder zu treiben.

Und das im Bild links oben versteckte, haben Sie's endlich gefunden?

(Die Schlangen sind von Akiyoshi Kitaoka, der grüne Punkt aus der Sammlung Michael Bach, und der ewige Biker von George Mather)


Kommentar #1 von Wolfgang Herrndorf:

Ich habe den Hund sofort entdeckt, aber nicht so wie in der offiziellen Lösung. Rumpf und Beine sind identisch, aber der Kopf ist bei mir links und erhoben, und es ist mindestens so gut wie die andere Möglichkeit. Leider habe ich kein Photoshop, um es einzuzeichnen. Sie müssen sich auf mein Ehrenwort verlassen.

26.07.2005 | 13:35

Kommentar #2 von Christoph Schulte-Richtering:

Ging mir auch so. Ich habe sogar zwei Varianten mit Kopf nach links. Bei der einen Variante allerdings handelt es sich dann nicht um einen Hund, sondern um eine gefleckte Hyäne. Und bei der anderen nicht um einen Dalmatiner, sondern um einen gefleckten Struppi, ohne Tim.

26.07.2005 | 13:52

Kommentar #3 von Christoph Schulte-Richtering:

Vielleicht sogar um ein Dreifinger-Faultier (Ai).

26.07.2005 | 13:54

Kommentar #4 von Aleks:

Ich habe den Hund natuerlich sofort richtig gesehen, mit Schnauze rechts am Boden, und war sehr ueberrascht, als das ganze dann als total komplizierte Aufgabe beschrieben wird. Entweder habe ich den Hund schonmal gesehen und kann mich nicht mehr erinnern, was gut moeglich ist, denn ich kann mich nur noch an ganz wenige Hunde erinnern, die ich jemals gesehen habe, oder aber ich wurde genau wegen meiner ueberragenden Hundeerkennungsfaehigkeiten von der Riesenmaschine engagiert.

26.07.2005 | 15:27

Kommentar #5 von Kai Schreiber:

Eine andere, naheliegende Erklärung sind natürlich morphogenetische Felder, wenn man die Worte "naheliegend" und "Erklärung" ein wenig dehnt, streckt und dann zu einem lustigen Ballontierchen verknotet. Einer Dreifingerhyäne, zum Beispiel.

27.07.2005 | 00:10

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