Riesenmaschine

31.10.2005 | 10:59 | Berlin | Vermutungen über die Welt

Spielen auf Pilzen

Oft hat man sich gefragt, was das eigentlich für Menschen sind, die heutzutage Spielplätze designen. Und während in der Literaturkritik die Frage "Ey, Alter, was hat der sich denn eingeworfen, als er das geschrieben hat?" von profunder Unkenntnis der Materie zeugt, denn auf den meisten Drogen bringt man letzlich gar nichts zu Stande und Papier, muss sie angesichts dieses kürzlich eingeweihten Spielplatzes im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg erlaubt sein.
Beziehungsweise: Sie stellt sich gar nicht erst, denn neben den psilocybin-spezifischen Wahrnehmungsdefekten ist – frei nach dem alten polnischen Sprichwort "Unter der Laterne ist es am dunkelsten" – auch eine Reihe freistehender hölzerner Strukturen manifestiert, die nichts anderes als die markante Form der nämlichen Pilze reflektieren. Und hinterher kann sich mal wieder keiner erklären, wie die lieben Kleinen so auf die schiefe Bahn geraten konnten ...


Kommentar #1 von martin:

Das sieht mir nach Künstlerische Holzgestaltung Bergmann bei Görlitz (also fast Polen) aus.
Hier zu finden: http://www.kulturinsel.de/
Die Pilzgeschichte ist also nicht allzuweithergeholt, wenn man sich auf der Homepage mal umschaut...

01.11.2005 | 10:41

Kommentar #2 von Daniel:

hö?
ich würde auch denken, dass das Einsiedel is... und die Kinder scheinen sehr drauf zu stehen! und obwohl ich ein 19jähriger Mensch, also zu alt für dat Teil und zu jung fürn Balg bin, finde ich es ziemlich geilo!
was das mit Drogen zu tun hat, is mirn Rätsel. Man soll doch kuhle Sachen für kleine Menschen bauen. und wenn es den Kids gefällt, dann passt doch alles.
btw. eure vorgewertigten Meinungsangebote sind unfassbar charmant!

07.05.2008 | 19:33

Kommentar #3 von irgendwem:

Früher war alles viel früher, jetzt ist alles zu spät!

20.07.2008 | 06:26

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