Riesenmaschine

25.09.2006 | 03:40 | Alles wird besser | Papierrascheln

Elektrischer Reporter


Könnte auch ein Foto sein (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Wann immer das Gespräch auf die Lesergruppen der Riesenmaschine kommt und es uns in den Kram passt, werden weder Holm Friebe noch ich selbst müde zu betonen, dass besonders "Journalisten, Werber und andere Multiplikatoren, auf jeden Fall aber irgendwie Intellektuelle" die Riesenmaschine lesen, ein klassischer Fall von gefühltem Wissen. Nun aber wollen wir es wissen und fordern die Multiplikatoren explizit auf zu multiplizieren, und zwar zum Thema Elektrischer Reporter. Das ist ein wöchentlich erscheinendes Videoblog im Internet, genau wie das von Angela Merkel, aber ganz anders. Darin erklärt Herr Mario Sixtus die Welt, und zwar gedingst vom Handelsblatt. Wir können die Sendung aus verschiedenen Gründen empfehlen, sie ist nämlich unaufdringlich unterhaltsam getextet, sie wartet mit dem beliebten 1950er-Jahre-Retrolook auf und das Logo wurde von Riesenmaschine-Hausdesigner Martin Baaske gestaltet.

Hier, liebe Multiplikatoren, kommen Sie ins Spiel. Schreiben Sie einen Artikel über den Elektrischen Reporter. Seien Sie sich nicht zu schade, der schmucken Innovation eines anderen Medienhauses Lob zuteil werden zu lassen. Sie müssen ausnahmsweise nicht einmal die Riesenmaschine erwähnen. Und nun das Tollste: Es gibt für Sie, Multiplikatoren, auch einen Preis, und zwar einen Riesenmaschine-Artikel über den schönsten Artikel über den Elektrischen Reporter. Den, um die in sich geschlungene Metaselbstreferentialität sich kichernd unterm Küchentisch verstecken zu lassen, ich auch erwähnen werde, wenn ich für den Elektrischen Reporter demnächst interviewt werden werde. Falls das nicht geheim war.


Kommentar #1 von Alexander Rabe:

Web 2.0 oder Innovationen braucht das Netz.
Jede Woche also eine andere Sau, die durch die virtuellen Dörfer getrieben wird. Jetzt sind wir, ähnlichder alten NewEconomyBlase, wieder soweit das wegen des Neuheitsanspruchs offensichtlich die ungetesteten Betaversionen online gestellt werden.
Ja, ja, Suchmaschinen sind DAS Thema im Web der Zukunft. Neu ist daran nichts, nur dass mnemo.it es schafft bei einfachsten Anfragen keinerlei Suchergebnis zu finden. Die AtomicTreeFunktionen helfen dann auch nicht weiter ausser man ist im subatomaren Ergebnismodus.
Liebster Sascha, liebste Riesenmaschine, solche Aufrufe kosten Zeit und bringen nichts weiter, bleiben wir lieber bei dem besthenden Konzept. Das macht Spass und bringt auch was.
Zumindest einee Menge Spass.

25.09.2006 | 12:15

Kommentar #2 von irgendwem:

hm, herr kommentarkollege: mit dem falschen fuss aufgestanden heute morgen?

25.09.2006 | 12:46

Kommentar #3 von irgendwem:

mittags schmeckt schnaps immer noch am besten!

25.09.2006 | 14:16

Kommentar #4 von Teddykrieger:

Nun, ich für meinen Teil, fand den Hinweis sehr interessant und bin bei dem el.Rep. auch hängen geblieben. Nach zwei Ausgaben muss man sehen, wohin das Schiff steuert, doch der Anfang ist gemacht und ducrhaus auch vielversprechend. Es müssen nicht imemr nur die grossen Mainstreamer sein, die Content verblasen. Allen Neuen eine Chance, Platz ist genug da!

27.09.2006 | 21:47

Kommentar #5 von irgendwem:

Na ja, einen halbwegs intelligenten Menschen dürfte das eh nicht wundern.

08.02.2010 | 02:18

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