Riesenmaschine

28.10.2006 | 12:32 | Papierrascheln

Product Placement am POS


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)

Where the shit hits the fan (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Wie man ein neues Toilettenpapier in einem scheinbar übersättigten Markt lanciert, indem man Mafo-Insights zum Thema "Knüllen vs. Falten" anwendet, kann man hier nachlesen. Das ist nun bereits eine Weile her, und man hat sich an das Key Visual des dicken Braunbären gewöhnt, der bei genauem Drübernachdenken assoziativ einigermassen pikant ist. Zeit, die zweite Triebstufe des Marketing zu zünden: Wie man intelligentes Product Placement direkt am PoS (Point of Shit) betreibt, demonstriert nun also die Kooperation zwischen "Charmin" und der Deutschen Bahn, wodurch die Konsumentenerfahrung "Bahnfahrt" in einem ganzheitlichen Sinn aufgewertet wird. Die flankierende Aufforderung zum "Umsteigen" dürfte sich in einer deutlich spürbaren Conversion Rate bemerkbar machen.


Kommentar #1 von LoLeda:

Toilettenpapier hat meiner Meinung nach keine Zukunft. Die Japaner wissen wie man es macht. Da wundern wir uns über massenweise Hämorrhoiden, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A4morrhoiden
anstatt uns einfach Hightechklos einbauen zu lassen. Dann könnten wir gänzlich auf das Ab – und Verwischen mit Papier verzichten.
"Alles andere ist beschissen" wäre dazu ein passender Slogan...
http://sciq.agindo.info/topic/index.cfm?useid=189

28.10.2006 | 21:06

Kommentar #2 von Kathrin:

Von Klopapier als Hämorrhoidenauslöser steht in dem Wikipediabeitrag aber gar nichts. Die Hämorrhoiden der Japaner sind sicher besser als unsere, vermutlich haben sie die Form niedlicher Cartoonfiguren und USB-Anschluss, aber die Inzidenz wird wohl ungefähr dieselbe sein wie in Non-Hightechklo-Ländern.

28.10.2006 | 21:28

Kommentar #3 von LoLeda:

Nicht, das Toilettenpapier Hämorrhoiden auslösen würde, aber ich denke es ist nicht von der Hand zu weisen, dass ein lauwarmer Wasserstrahl
wesentlich schonender ist als das Herumreiben auf krampfaderartigen Blutstauungen mit Papier.

"...die nach Angaben der Hersteller gegen Verstopfung und Hämorrhoiden wirksam sein sollen. Die neuesten Typen können sogar Seife in den Wasserstrahl mischen, um bessere Reinigungsergebnisse zu erreichen.
Der Wasserstrahl lässt sich bei hoher Druckeinstellung auch für Einläufe benutzen. Angeblich gebrauchen manche Frauen die Reinigungsfunktion auch zur Selbstbefriedigung. Die Verbreitung dieser Praktiken ist unbekannt."
Nachzulesen bei:
http://de.wikipedia.org/wiki/Toiletten_in_Japan
Denkbar wäre auch eine Balsamlotion, die für besonders geplagtes Sitzfleisch in die Spülung eingespritzt wird. Oder gar ein USB-Stick, der mit speziellen Antiviren bestückt einen Beitrag für deinen Kandidaten liefern könnte, Kathrin.

28.10.2006 | 23:04

Kommentar #4 von prima:

vielleicht könnte man auch Home Snow nehmen, das ist die Maschine, die hier vor wenigen Tagen vorgestellt wurde.

29.10.2006 | 01:08

Kommentar #5 von Früh sehr:

...wir im Osten hatten ja nichts und mussten oft improvisieren,so auch in jener hier verhandelten Angelegenheit. Da genügte uns eine kleine, harte S- Bahnfahrkarte, die damals halb so gross war und sehr stark, also ziemlich viel Pappe ..dort borten wir ein kleines Loch hinein, gross genug um unsere Zeigefinger hindurch zu praktizieren (nicht der Indexfinger, der Zeigefinger)als alles schön geputzt war, zog man den Finger aus der eng anliegenden Kartonage und die "Sache" war spätestens nach der kleinen Waschung im Handwaschbecken erledigt. Dies für die Jüngeren unter Euch. Durch den Besuch der Ausstellung von Herrn Biesenbach in den Kunstwerken fühlte ich mich ermuntert so detailiert zu berrichten auch im Boratfilm waren die Stellen mit Kacke die lustigsten. Vielen Dank für die vielen tollen Beiträge.
Euer Frisör

28.11.2006 | 17:42

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