Riesenmaschine

17.07.2007 | 04:18 | Zeichen und Wunder | Vermutungen über die Welt

Lederlügen


Leder Adelt, Berlin-Charlottenburg / Lederwaren Umsonst, Regensburg (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
In diesen schweren, ach was, hervorragenden Zeiten, in denen es immer schwieriger wird, konkret Vorhandenes und nicht nur rein Virtuelles zu verkaufen und nicht nur zu verleihen (wir berichteten), beschreitet der Lederhandel neue Wege. Vermutlich untersagen irgendwelche Gesetze, auf den schlecht laufenden Lederladen unverfrorene Lügen wie "Leder ist praktisch", "Lederhosen machen schön" oder "Lederkombis sind das Allergrösste überhaupt" draufzuschreiben. Ein Schlupfloch entsteht durch die Möglichkeit der freien Namenswahl – warum sich nicht einfach in "Hermann Adelt", "Klaus-Dieter Umsonst" oder wenigstens "Sarah-Louise Sommerschlussverkauf" umbenennen?


Kommentar #1 von roman libbertz:

und der ganze lack wird vergessen?
gruss r.l

17.07.2007 | 19:35

Kommentar #2 von jojo:

und hier bei uns um die ecke in Kaarst heisst ein fachladen doch tatsächlich "Augenoptiker Ohren" (foto leider nicht zur hand)...ok, hat jetzt nich so viel mit Leder zu tun aber immerhin mit der wortswpielerischen Namensgebung.Und der findige Optiker dacht sich wohl auch: besser doppelte Sinne als gar keiner...

17.07.2007 | 23:19

Kommentar #3 von Frau Grasdackel:

In dem Schuppen bekommt man doch bestenfalls eine/n "Freifrau/Freiherr". Nein danke.

18.07.2007 | 01:06

Kommentar #4 von dominik:

Regensburg in der Riesenmaschine. Yeah!

18.07.2007 | 15:05

Kommentar #5 von peter:

ich finde die Idee sehr kreativ!

19.07.2007 | 03:43

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