16.08.2006 | 19:58 | Alles wird besser
Die erstklassige Do-it-yourself-Talentschmiede instructables.com macht zur Zeit auf ein äusserst kompetentes Kompendium zur Vortäuschung schwerer Verletzungen aufmerksam, für die man nicht mal eine schwere Verletzung braucht. Genau das ist ja oft der Punkt: Um nicht zur Schule zu müssen, den hundsgemeinen Ex-Freund zu bestrafen oder beim Literatur-Wettbewerb Aufmerksamkeit zu erregen, muss man ernsthaft zumindest die oberen Schichten der Haut zerschneiden, wovor viele schon mal zurückschrecken, weil es meist zu Schmerz und Pein und einer erheblichen Sauerei führt. Schluss damit. In einem offenbar mehrteiligen Kurs beschreibt die erste Folge das Anbringen von tiefen Fleischwunden in sechzehn attraktiv bebilderten Schritten, und zwar hochpräzise und detailreich. Wer möchte hinterher schon feststellen, dass es eher wie ein zerkratzter Mückenstich aussieht? In der nächsten Folge kommen dann Schusswunden dran. Go scare the crap out of your Bachmann-Jury!
Kommentar #1 von CFB:
Sicher ist dabei zumindest das eine: Je retardierter das Publikum, desto grösser die Dramatik.
16.08.2006 | 23:42
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- Pilze und Tentakel als Haustiere
- Kinka Schickelhube
- mehr Kümmel im Leben
- Autoritäre Erziehung
SO NICHT:
- Pollen am Poller
- einfach die Tür mitnehmen
- Pilze und Tentakel im Essen
- Adolf Hitler
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"In Fear", Jeremy Lovering (2013)
Plus: 11, 148 Minus: 2, 8, 130, 140, 156, 194 Gesamt: -4 Punkte
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