Riesenmaschine

08.06.2005 | 17:37 | Alles wird besser

Mama, ich bin ein Flugzeug

Eine neue Form der Bildschirmentspannung tut sich auf, seit Google seinen neuen Ableger Google Maps betreibt und als besonderes Zusatzfeature die Landkarte mit frei zugänglichen Satellitenaufnahmen hinterlegt hat. Einfach irgendwo in die Landkarte reinklicken, den größten Zoomfaktor einstellen und die Ansicht auf "Satellite" umstellen. Per Navigationspfeilen oder Maus kann man sich so in angenehmer Flughöhe über die endlosen Weiten des Mittleren Westens, der Rockys oder der dicht besiedelten Küstenregionen bewegen. In der größten Auflösung erkennt man einzelne Häuser, sogar Fahrzeuge und bekommt einen enorm anschauliches Gefühl für die Siedlungsstruktur der USA. Es ist wie ein gigantisches, fantastisch gerendertes Strategie-Aufbau-Spiel, das sich in Echtzeit fortsetzt. Dass man als Spieler keinerlei Einflussmöglichkeit auf den Spielverlauf hat, unterstützt den meditativen Charakter. Leider ist Google Maps bislang nur für die USA, Kanada und England verfügbar; wenn man sich zu weit über die Ostküste Nordamerikas hinausklickt, landet man wieder an der Westküste. Andererseits hat selbst das als Emulation des Weltbildes der meisten US-Amerikaner auch wieder seinen Reiz.


*  IN DER RIESENMASCHINE


*  ORIENTIERUNG



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Werbung Ratgeber

*  SO GEHT'S:

- mit geschlossenen Augen durch die Waschstraße

- Kerbel

- Frotteebettwäsche (hmmm)

- Quetschkommode mit Schraubzwinge verwechseln

*  SO NICHT:

- totales Chaos auf der obersten Ebene des Contentbaums

- allgemeine Bänne

- mit Eiskugeln werfen (rütliesk)

- Thymian


*  AUTOMATISCHE KULTURKRITIK

"Long Weekend", Jamie Blanks (2008)

Plus: 3, 35, 47, 131
Minus: 165 entfällt
Gesamt: 4 Punkte


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