Riesenmaschine

10.07.2005 | 17:25 | Anderswo | Nachtleuchtendes

Blasted

Vorläufig letzte Meldung vom Ballonabenteuer Blast: Wie geschildert, landete der Riesenballon samt angehängtem Riesenteleskop nach einem einigermaßen erfolgreichen Flug von Schweden nach Kanada sanft und problemlos auf Victoria Island. Großer Jubel, großes Schulterklopfen, eine technische Glanzleistung. Dann mußte man das Ding nur noch abholen. Dazu wickelte man es in die beste, größte und stabilste Plane, die es auf der Erde gibt, und hängte es an einen sehr großen Hubschrauber. Alles klappte wunderbar, jedenfalls bis der Hubschrauber hoch genug war. Dann zerreißen die Luftbewegungen vom Rotor die Plane und die Hälfte des Teleskops verschwindet im Polarmeer oder in der Tundra, jedenfalls ist es jetzt weg. Diese Information darf nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Das Ende einer Ballonfahrt

Informierte Kreise | Dauerhafter Link | Kommentare (2)


Kommentar #1 von ira:

Herrlich. Ach, stellte die Wissenschaft doch nur immer solche Plots zur Verfügung!

11.07.2005 | 13:03

Kommentar #2 von Aleks:

Nachtrag: Nichtsdestotrotz war die Mission unzweifelhaft ein großer Erfolg, denn alle Daten, die das Teleskop geliefert hat, sind weder von Eisbären und Schneefüchsen gefressen worden, sondern sicher dort angekommen, wo man sich damit auskennt. Eine Wiederholung des Abenteuers ist in Planung.

13.07.2005 | 15:28

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