Riesenmaschine

29.07.2005 | 17:37 | Alles wird besser | Sachen kaufen | Essen und Essenzielles

Jelly Belly Blödsinn


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)

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Wer schon immer mal wissen wollte, wie dieser "Wein" so schmeckt, von dem in letzter Zeit hin und wieder die Rede ist, der kann das mit Hilfe der Jelly-Belly-Beans-Weingeschmack-Nachstell-Anleitungen des amerikanischen "Wine X Magazine" ohne Umstände erfahren. Nämlich z.B. nach Schokoladenpudding, Blaubeeren, Vanille, Pflaume, Himbeere, Butterbrot, Kirsche und Pfeffer – einer Kombination, die einem "typischen kalifornischen Malbec" entspricht, den man mit einer Prise Dreck bzw. der Jelly-Belly Dreck-Bohne leicht in einen französischen Malbec verwandeln kann. Auf der Skala der sinnvollen und wohlüberlegten Produkte mit großem Nutzwert ist dieses Angebot in der extrem sympathischen hintersten, dunklen Ecke angesiedelt, für die sich die Riesenmaschine seit jeher brennend interessiert. Mal sehen, ob auch die anderen, ursprünglich aus dem Harry-Potter-Merchandise-Bereich stammenden "Bertie-Bott's"-Varianten der Jelly Beans den Sprung in den Mainstream schaffen – insbesondere "Vomit" böte sich im Zusammenhang mit der weinlosen Weinverkostung natürlich an.


Kommentar #1 von Caroline Härdter:

Eine Kotzeverkostung spielte übrigens bei der Entwicklung der erschütternd naturalistischen "Vomit"-Bohne keine Rolle. Auf Anfrage erklärte uns ein Mitarbeiter von JellyBelly, das Rezept für den Kotzbrocken sei ein Abfallprodukt des in den achtziger Jahren gescheiterten Versuchs, eine Geleebohne mit Pizzageschmack herzustellen.

30.07.2005 | 05:40

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"Bienvenue chez les Ch'tis", Dany Boon (2008)

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