Riesenmaschine

13.08.2005 | 21:44 | Was fehlt | Papierrascheln

Briefe, wie wir scannen


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Liebende auf Distanz haben in diesen Zeiten grosse Vorteile, wo man SMS to Skype per Mail via WAP-Handy qua MMS eine Voicemail von überall auf dem Planeten für überall auf dem Planeten hinterlassen kann (ausser E-Plus bei mir im Schlafzimmer). Ein neuer Liebesbrief-Trend begegnet dem Mangel an persönlicher Intimität, den die elektronischen Botschaften oft mit sich bringen. Man schickt sich inzwischen gescannte, handschriftliche verfasste Liebesbriefe. Die sind obendrein fast vollkommen abhörsicher, bei einigen Menschen für Unbefugte bzw. Ungeübte sogar absolut überhaupt nicht zu entziffern. Auf einen Workaround, der die früher gepflegte Sitte ersetzt, einen ordentlichen, sehnsüchtigen Liebesbrief mit diversen körpereigenen Aromen zu versehen, warten wir jedoch noch.


*  IN DER RIESENMASCHINE


*  ORIENTIERUNG



Werbung
Werbung Ratgeber

*  SO GEHT'S:

- Ein Watschenbäumchen pflanzen

- Ekel als Angebot

- Zwitschergevögel

- alte Rechtschreibung boykottieren

*  SO NICHT:

- Herr der Fliegen (ist doch kein Name für ein Frühstück)

- Bautz'ner Brutzel-Sauce

- Antideutsche

- Hausbäuerchen machen


*  AUTOMATISCHE KULTURKRITIK

"Turbo Kid", Anouk Whissell, François Simard, Yoann-Karl Whissell (2015)

Plus: 11, 21, 25, 49, 66, 73, 74, 80, 107, 122, 135, 152
Minus: 39, 113, 137, 158
Gesamt: 8 Punkte


*  KATEGORIEN


*  ARCHIV