(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Wer immer dachte, die minuziös inszenierten Großformate von Jeff Wall (noch bis zum 25. September im Schaulager, Basel) markierten das obere Ende der Skala dessen, was sich im Bereich Kunstfotografie an Aufwand betreiben lässt, darf nochmal denken. Gregory Crewdson inszeniert seine surrealen Tableaus mit dem Aufwand einer kleinen Hollywood-Produktion und erzeugt damit detailversessen durchkomponierte und perfekt ausgeleuchtete "Fear and Loathing in Suburbia"-Szenerien von so apokalyptischer Rätselhaftigkeit, dass David Lynch sich dagegen gehackt legen kann (ab. 2. September im Kunstverein Hannover).