Riesenmaschine

16.11.2005 | 12:46 | Alles wird besser | Sachen kaufen | Essen und Essenzielles

Lob des Schlabberfrühstücks und des Internets


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
In weiten Teilen Deutschlands essen die Menschen zum Frühstück gerne Brot/Brötchen mit was drauf und dazu ein Ei. Das klingt zwar erst mal nicht so schlimm, kann aber unter Umständen auch mal nerven. Man wacht auf und weiss schon: So, und jetzt wieder Brot oder Brötchen mit was drauf und ein Ei. Diese Aussichten sind einfach nicht oft genug der super Kick, den man braucht, um überhaupt das Bett verlassen zu wollen.
Der Engländer isst zum Frühstück traditionell ein Porridge, vulgo Haferschleim. Klingt erstmal schlimm, aber über die Jahre und die kolonialisierten Kontinente hinweg hat sich daraus eine beachtliche, vielleicht sogar wahnsinnige Variationsbreite an Flockenartigem zum in ein Schälchen schütten, mit Milch begiessen und dann zum Frühstück essen entwickelt. Darunter ganz leckere Sachen, die einen schon abends beim Einschlafen sich darauf freuen lassen, in paar Stunden endlich wieder aufstehen und zur grossen Pappschachtel mit den leckeren Dingern greifen zu können, die erst knusprig sind und dann bisschen aufweichen und dabei die Milch ganz süss machen! Jedenfalls, zu den allerleckersten ihrer Zunft gehören die himmlischen Golden Grahams (Bild). Und jetzt der Haken: Gibt's hier nicht in den Läden. Jahrelang musste man Amerika-Reisende bitten, ein paar Packungen Golden Grahams in einem Extra-Koffer mitzubringen, oder man musste gar ohne Golden Grahams auskommen! Damit ist endlich Schluss, dank Internet, wo man die nämlich einfach bestellen kann. Danke, Internet!


Kommentar #1 von irgendwem:

warum nicht Knäckebrot oder Zwieback zerbröckeln und Milch drübergiessen?

16.11.2005 | 15:05

Kommentar #2 von @irgendwer:

hier hast du einen bohrer und milch, ein knie hast du selber, nehm ich an?

16.11.2005 | 16:47

Kommentar #3 von irgendwem:

echt? So gross ist der Unterschied?

16.11.2005 | 17:06

Kommentar #4 von Otto Hermann Kahn:

In weiten Teilen Australiens, das Land in dem ich aufgewachsen bin und auch momentan wieder lebe, essen die Menschen zum Frühstück gerne Cerealien mit wahsinniger Variationsbreite und dazu ein Nescafé. Das klingt zwar erst mal nicht so schlimm, kann aber unter Umständen auch mal nerven. Man wacht auf und weiss schon: So, und jetzt wieder Cerealien mit wahnsinniger Variationsbreite und ein Nescafe. Diese Aussichten sind einfach nicht oft genug der super Kick, den man braucht, um überhaupt das Bett verlassen zu wollen.
Der Deutsche isst zum Frühstück traditionell ein Brot/Brötchen mit was drauf und dazu ein Ei.. Klingt erstmal schlimm, aber über die Jahre und dem finsteren, kulinarisch aber nicht uninterssanten, 3. Reich hinweg hat sich daraus eine beachtliche, vielleicht sogar wahnsinnige Variationsbreite an brötchenartigem mit was drauf und ein Ei zum Frühstück essen entwickelt.
Darunter ganz leckere Sachen, die einen schon abends beim Einschlafen sich darauf freuen lassen, in paar Stunden endlich wieder aufstehen und zur grossen Brötchentüte mit den ca. 10 Trilliarden Variationen and leckeren Dingern greifen zu können, wie z.B.
Schrippen
Brezeln
Laugen / Dinkel / Roggen / Körnerbrötchen
ca. 1000 Broten
Milchbrötchen / Croissants / Brioche
ca. 10.000 verschiedene Schinken / Salamis / Leberpasteten / Fleischwursten / Käsensorten
Quarken
Marmeladen
Eien: wie hartes Ei/weiches Ei, Ei im Glas, Rührei, Rühei mit Sachinek, Tomaten, Gemüsen, Schnittlauchen und anderen Kräutern, Spiegelei sunny side up/down, Omletten ebenfalls
Und jetzt der Haken: Gibt's hier nicht in den Läden. Jahrelang musste man Europa-Reisende bitten ein paar Broten und Wursten in einem Extra-Koffer mitzubringen, oder man musste gar ohne Broten und Wursten leben, weil nicht nur meine Landsleute, sondern auch die anderen Penner anderen angelsächsischen Nationen wie England und USA vollkommen unfähig sind, auch nur EINE Sorte Brot oder Wurst herzustellen, die essbar ist.
Ich bin überzeugt, die meisten meiner Landsleute hätten Adolf Hitler mit offenen Armen empfangen, hätte er versprochen, die angelsächsische Welt von den Cerealien zu befreien. Wenn er ihnen dann noch versprochen hätte ordentliche Bäder und Duschen, die einen nicht an die eigene Studentenzeit eriinern, in ihren Häusern zu installieren, ich bin überzeugt, die Rückseiten aller Münzen aus dem Commonwealth sähen heute ganz anders aus.

16.11.2005 | 17:34

Kommentar #5 von irgendwo:

[strike} wirkliches wahres echtes eigentliches porridge ist doch ganz anders: alles salzig mit fishslices drinne. yummy.

17.03.2006 | 20:14

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