Riesenmaschine

25.02.2006 | 13:00 | Alles wird besser | Papierrascheln

Godot Trends: E-Paper in da house


So flach, dass es unter jeder Tür durchpasst (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Godot hat soeben das Gebäude betreten, wenn auch auf schmalem Fusse: Wie die Berliner Zeitung vorgestern meldet, sollen nun 200 Probeleser der belgischen Tageszeitung De Tijd in den Genuss kommen, ihre morgendliche Lektüre auf elektronischem Papier bestreiten zu dürfen. Die Philips-Tochter iRex stellt das entsprechende Gerät, den Iliad E-reader ER 100 zur Verfügung, der noch dieses Jahr in Serie gehen soll. Trotz 8'1-Zoll-Display auf E-Ink-Basis soll die Batterielaufzeit über zehn Stunden betragen, weil die darin eingelagerten Schwarz-Weiss-Kügelchen nur in dem Moment Strom ziehen, wenn sie gedreht werden. Auch bei der Financial Times Deutschland, der Rheinischen Post und der Riesenmaschine denkt man angeblich bereits über Testläufe mit dem Iliad nach.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Godot ist aus Papier


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