27.03.2006 | 22:29 | Anderswo | Was fehlt
 Ein RFID-Chip hütet den Golfball wie seinen Augapfel (Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)Was verdanken wir Golf nicht alles! Autos, Ströme, Kriege, ganze Generationen! Da ist es nur fair, dass der Mensch die erste sich bietende Gelgenheit beim RFID-Schopfe packt und es ihm zurückzahlt. Genau das passiert in Washington DC seit einiger Zeit, denn der Mensch, dieser findige Erfinder, baut kleine Chips in Golfbälle ein, die so preisgeben, wie schnell sie wohin fliegen und all das. Das alles ist für Golfspieler eine kleine Sensation, irrsinnig interessant, wir anderen hingegen, die grosse Masse, die sich auch fragt, warum dauernd diese vollkommen spannungsentladenen Golf-Liveübertragungen auf Eurosport zu sehen sind, wir anderen also, uns ist das verhältnismässig egal. Ein Chip, der den Golfkrieg erklärt hätte oder den Golfstrom oder wenigstens den anhaltenden Erfolg des Golfautos, das wäre etwas interessanter gewesen.
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- langwierige Frauenbesuche vermeiden dank eingescannter Briefmarkensammlung auf dem iPhone
- Nebensächliches behirnen
- Müll nach Farben trennen
- Yummy Mummies
SO NICHT:
- Seele verkaufen (5 $)
- Würgereizwäsche
- dem Sitznachbarn im Kino eine angenehme Projektion wünschen
- unrelaxter Nacken
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"Drug War", Johnnie To (2012)
Plus: 3, 56, 79, 80, 89, 123, 138, 142, 151 doppelt, 157 Minus: 140, 191 Gesamt: 9 Punkte
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