Riesenmaschine

06.06.2006 | 15:31 | Berlin | Supertiere | Vermutungen über die Welt

Furbyhaus

Man fragt sich ja immer, wo die Japaner die guten Ideen für ihr Character Design hernehmen. Manchmal ist es traditioneller Volksglauben, manchmal sind es komplett seltsame Zufälle. Manchmal schauen sie sich aber auch einfach ihre Urlaubsphotos an und sehen darauf Häuser wie das rechts unten abgebildete, das in Berlin in der Besselstrasse (in unmittelbarer Nähe zum Touristenhotspot Checkpoint Charlie) steht. Ein bisschen frei drüber assoziiert und fertig ist der Furby. Wir merken uns: Auf Reisen auch mal auf die vermeintlich hässlichen Häuser achten.

Die Füsse vom Haus sind durch die Büsche verdeckt


Kommentar #1 von Telekommanda:

Ja ich muss sagen der Messeturm in Frankfurt erinnert mich auch seit geraumer Zeit an etwas. Unlängst dachte ich an ein Rakete aber Tag für Tag sah er Martin Schneider immer ähnlicher.
Ich hatte mir schon immer mal vorgenommen die vielen Japanischen Touristen und Sicherheitsbeamten zu fragen was sie den so mit dem Messeturm in Verbindung bringen. Doch da ich leider kein japanisch kann und die Japaner Martin Schneider auch nicht kennen hab ich's bisher noch nicht gemacht. Die Sicherheitsbeamten hab ich bis jetzt auch noch nicht gefragt, weil ich noch meine Schule beenden will, bevor ich wegen Terrorverdacht nach Guantanamo komme.

06.06.2006 | 16:38

Kommentar #2 von Baba:

...das Haus ist eindeutig schöner, schaut dafür aber sorgenvoller. Naja, kein Wundern angesichts der Immobilienpreise...

06.06.2006 | 17:31

Kommentar #3 von irgendwem:

Ich hoffe, das haus macht würdevollere Geräusche.

06.06.2006 | 19:14

Kommentar #4 von Peter:

Mann – darin habe ich mal für ein paar Jahre gearbeitet. Ich glaube eher, dass die Japaner Furby dem Haus nachempfunden haben.

06.06.2006 | 19:58

Kommentar #5 von Schultze:

Ich würde sogar sagen, dass die Japaner Furby dem Haus nachempfunden haben.

06.06.2006 | 20:24

Kommentar #6 von Facy:

Ich würde sagen, das Haus war zuerst da. Und dann ist der Furby daraufhin erfunden worden. Quasi nachempfunden. Was meint ihr?

07.06.2006 | 12:16

Kommentar #7 von irgendwem:

Nicht dass man das jetzt noch rausfinden könnte – ist ja schon viel zu lange her das alles – aber ich stells mir so vor, dass ein japanischer Erfinder im Berlinurlaub an diesem Haus vorbeikam und dachte: "Kawai", und dann den Furby erfand. Kann doch sein, oder?

07.06.2006 | 12:36

Kommentar #8 von Retter:

Ist hier schon mal jemandem aufgefallen, dass das Haus voll wie ein "Furby" aussieht?

07.06.2006 | 16:04

Kommentar #9 von jemandem, der alles zusammenfasst:

Ich finde sogar, dass Furby irgendwie Ähnlichkeit hat mit dem Haus auf dem Foto. Witzig, was einem so auffällt beim Bildchenangucken. Verrückte Welt! Sachen gibt's! Ha!

07.06.2006 | 18:29

Kommentar #10 von MM:

Also ich glaube, dieses Haus ist Furby daselbst

07.06.2006 | 20:19

Kommentar #11 von irgendwem:

Ich habe in dem Furby mal ein paar Jahre gearbeitet...und jetzt haben die Japaner ein Haus, das dem aehnlich sieht...Sachen gibt's...

08.06.2006 | 23:45

Kommentar #12 von Aietes:

Das "Furby"-Haus ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbes im Rahmen der Internationalen Bauaustellung Berlin von 1987. Fertiggestellt 1988; Architekt ist der (leider schon verstorbene) New Yorker Architekt John Heyduk (Ein hervorragender Architekurlehrer und langjaehriger Dekan der Architektur- und Kunstschule Cooper Union in N.Y.)
Auf dem Foto sieht man den rechten Fluegel der dreigliedrig achsensymmetrischen Anlage. Ihr Zentrum bildet der sogenannte Atelierturm, den man im Foto links hinten erkennt. Das heisst, das Haus existiert zweimal: Einmal rechts, einmal links vom zentralen Atelierturm.
Heyduk hat seine Entwuerfe immer mit Themen und Geschichten verbunden. Ueber diesen Vergleich haette er sicherlich geschmunzelt!
PS: Ja, ich bin spaet mit meinem Kommentar. Hatte den blog gerade eben erst glelesen...

03.04.2007 | 19:02

Kommentar #13 von Jim Hudson:

Leider ist es nicht mehr...
www.architectureinberlin.com/?p=1181

19.03.2010 | 09:11

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