Riesenmaschine

09.09.2006 | 06:48 | Anderswo | Alles wird besser | Sachen kaufen | Papierrascheln

Buchhalterlampenständervorstellartikel


Endlich die Hände frei im Bett zum, äh, über dem Bauch falten. (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Wer hatte nicht schon dieses Problem: man liegt im Bett und will gemütlich im Telefonbuch seiner Lieblingsgrossstadt schmökern, da schläft einem in rascher Folge erst der Arm und dann der Kopf ein. Am anderen Morgen wacht man tot auf, weil einen der Papierberg erstickt hat. Das ist ärgerlich, und muss nicht sein, denkt sich der Weltverbesserer, und überlegt sich eine Lösung, zwei, drei. Alles noch nicht praktisch genug, sagte aber der Japaner, und entwickelte pfiffig ein Ding, an dem man sich ein dickes Buch übers Bett hängen und gleich noch geschmackvoll beleuchten kann. Zwar ist ein bisschen enttäuschend, dass kein kleiner Godzillaarm eingebaut ist, der automatisch umblättert und als Lesezeichen dient, aber andererseits schläft man ja vermutlich vor dem Fertiglesen der Telefonbuchseite sowieso ein.


Kommentar #1 von laszlo:

ach, godzilla ist doch ueberschaetzt.

09.09.2006 | 12:28

Kommentar #2 von zaunkönigin:

von japanern hätte man etwas anderes erwartet, sowas wie intraokulare netzhautprojektoren.

09.09.2006 | 13:06

Kommentar #3 von apollon:

Sehr schön. Ich kenne noch eine Sache, die ich schon mal vor Jahren gesehen habe und die eigentlich inzwischen serienreife erlangt haben sollte: Man weiss ja nie, wohin mit den Armen, wenn man im Bett liegt, vor allem, wenn man sich auf den Bauch oder auf die Seite legt. Da könnte man doch nach unten Löcher ins Bett machen und die Arme dort hineinstecken. Damit man nicht friert, wenn sie unten so raushängen, könnte man ein sackähnliches Ding häkeln oder stricken, das an die Lochöffnung getackert wird. So bllieben die Arme dann auch schön warm.

09.09.2006 | 17:16

Kommentar #4 von ZEIB:

...um die eingehäkelten Patscher den lauernden Unholden, Wollmäusen und Spinnen unterm Bett schutzlos auszuliefern? Och nö. Dann doch lieber die Godzilla-Idee aufgreifen und zwei Stülp-Kampfarme aus Nashornleder unten raushängen lassen.

09.09.2006 | 19:36

Kommentar #5 von Herrndorf:

Mit einem Plexiglasfenster in der Matratze und einem Buch unterm Bett liesse sich dann auch das ursprüngliche Problem noch lösen, incl. Godzilla-Arm zum Umblättern. Dann noch einen Schlauch in der Nase für die künstliche Ernährung, und es wäre ein herrliches Leben.

10.09.2006 | 02:08

Kommentar #6 von Jyrki69:

Aber nur wenn man mit der Nase isst.

10.09.2006 | 13:21

Kommentar #7 von Rumpfleser:

Immer wieder toll, mitzuerleben, wie diese fernöstlichen Teufelskerle mal wieder das Rad neu erfinden:
http://www.weissenstein-bs.de/produkte/aph/readable/readable.htm
http://www.epitech.de/html/blattwendegeraet.html

11.09.2006 | 01:40

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