30.01.2007 | 02:04 | Berlin | In eigener Sache
 Wir durften uns nicht länger ausschliesslich auf unsere komödiantischen Fähigkeiten verlassen Am Mittwoch (31.1., 20:00, Eintritt 10/8 Euro) wird ein neues, monatliches Format seine Premiere erleben, das von Riesenmaschinen-Gastautor Jochen Schmidt und Falko Hennig, dem Gründer der Charles-Bukowski-Gesellschaft, Psoriasis-Forscher und Radio-Hochsee-Gastgeber betreut wird. Die Weltchronik findet immer am letzten Mittwoch des Monats im Filmkunsthaus Babylon statt und wird den Versuch darstellen, dem vergangenen Monat allein mit der Macht der Worte sowie aller anderen unterhaltsamen Dinge Sinn abzugewinnen. Dabei wird den beiden passionierten Chronik-Autoren ein Gast zur Seite stehen, der exklusiv für sie Tagebuch führt, bzw. sich anders aus der Affäre zieht. Bei der Premiere wird das der bekannteste Forensiker Deutschlands, Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke sein, der bei dieser Gelegenheit erstmalig seine Ganzkörpertattoos einer Deutung unterziehen wird. Und schon im März wird bei der Weltchronik Kathrin Passig zu Gast sein, die sich bereits darauf freut wie Bolle.
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- konvulsive Spasmen
- Südfrüchte einkochen
- Mundart im Pop
- Plan machen
SO NICHT:
- Axolotl salzen (Darwinismus auf Speed)
- Mürbe Transmissionsriemen
- unseriöse Ortsnamen
- Pop-Art im Mund
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"Un Prophete", Jacques Audiard (2009)
Plus: 31, 42, 56, 102, 123 Minus: 3, 19 Gesamt: 3 Punkte
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