Riesenmaschine

05.02.2007 | 19:37 | Alles wird besser

Schluckproblem: gelöst


Nächster Schritt: Online-Verbindung vom Zahn ins Hirn (Jason Rogers) (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Nichtmal ein Jahr ist es her, da geisselte man an dieser Stelle, unter ausführlicher Darlegung des zugrundeliegenden Hypothesengerüsts, das menschenverachtende Angebot eines vorgeblichen Schluckhilfebechers. Und schon hat sich die Welt eines Besseren besonnen und lässt einen neuen künstlichen Zahn von der Leine, der per Fernbedienung einen frei einstellbaren Medikamentencocktail in die Schleimhaut pumpt. Entwickelt von Dr. Scholz (reiner Zufall!) und Kollegen aus St. Ingbert, wo auch immer das liegt, eröffnen sich damit glänzende Perspektiven, denn schon in wenigen, wenn auch kaum erträglichen Jahren werden wir alles mit Hilfe dieser Technik in den Körper befördern, es wird einen Zahn für Kaffee, einen für Honigbrot, einen für Wassermelonen und einen für last.fm geben. Alle Ausserirdischen werden uns um diese Erfindung beneiden. Sicher, die bei medgadget.com geäusserten Bedenken sollte man ernstnehmen, zum Beispiel nicht versehentlich den Fernseher mit den Zähnen verwechseln, aber dafür eben ungeahnte Möglichkeiten! Honigbrot per Fernbedienung!

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Arme Schlucker


Kommentar #1 von psycho killer:

Glückwunsch nach St. Ingbert wegen des Namens 'Intellidrug'. A propos Namen: in der Nähe meines Heimatsorts gab und gibt es ein Städtchens namens Stolberg, das wir lustigerweise gelegentlich St. Olberg genannt haben. Ja, so lustig waren wir damals.

05.02.2007 | 21:18

Kommentar #2 von drugstation:

Wenn schon die Drogen nicht mehr wirken, einen kleinen Flecken im Saarland zu realisieren...
Wenn schon Stolberg...
Warum nicht Stanton... (loll)
Warum überhaupt dieser art tikel.
Schluchz. Keine Ahnung warum. Da schluckt mich was.

05.02.2007 | 23:21

Kommentar #3 von Mo:

Immerhin ist man bei uns dann wieder so lustig, St. Ingbert gelegentlich Stingbert zu nennen. Da schliesst sich der Kreis.

05.02.2007 | 23:30

Kommentar #4 von mieps:

...oder auch "dingbert" was sich ja fast schon "dingbat" liest. Spezialität: Dingberter Dullesjer, was auch immer das ist.

06.02.2007 | 21:29

Kommentar #5 von Nachty:

so. auch meine zweite bewerbung bei dieser institution hier wurde mit hoher nichtachtung gewürdigt. da ich weitere bückübungen für unnötig halte, mache ich es wie frank schulz: ich schreibe für die gala!
aber den besten kalauer liefert ihr ja selber.
Zitat: " Fett geht so, kursiv so und durchgestrichen so."
Antwort "Nachty geht [Entf] so"

08.02.2007 | 12:51

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