25.02.2007 | 12:13 | Berlin | Nachtleuchtendes
Bei der Verteilung öffentlicher Gelder, sei es im Bildungs-, Kultur- oder Wirtschaftsbereich, hat es in den vergangenen Jahren einen Paradigmenwechsel gegeben: Das lange erprobte Giesskannenprinzip (jeder Humbug wird gleichermassen gefördert, aber nichts richtig) ist auf dem Rückzug, das Leuchtturmprinzip (der glitzernde Prestigemainstream kriegt Geld für ein paar Jahrhunderte, hoffnungsvolle Kleinprojekte gehen leer aus) kommt zunehmend auf (das eher unbekannte Windhundprinzip konnte sich hingegen nicht durchsetzen). Kleinere Kultureinrichtungen müssen nun umdenken. Ob man die Fördergeldvergabestellen allerdings durch eine schlichte Benennung des eigenen Creativ-Centrums als "Neuköllner Leuchtturm" täuschen kann, ist, trotz des ausdrucksstarken Wandbilds, eher fragwürdig. Aber vielleicht klappt es ja. Bis der Rasenmähermann kommt.
Kommentar #1 von phrasardeur:
Hauptsache da kommt kein Rassenmähermann. http://www.enzyglobe.net/2007/01/13/rassenmaeher-rassensprenger/
25.02.2007 | 17:59
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IN DER RIESENMASCHINE
ORIENTIERUNG
SO GEHT'S:
- Sexy Grandma Chic
- Bills neue Frisie (sinnlich)
- Hund und Hase
- Hanzo-Verhörmethoden
SO NICHT:
- Polarexpedition mit offenen Schnürsenkeln
- ölige Muscheln
- gefakte Schauspielerei
- Himmel und Huhn
AUTOMATISCHE KULTURKRITIK
"Stoned", Stephen Woolley (2005)
Plus: 3, 39, 44 Minus: 14, 59, 61, 73, 88, 120 Gesamt: -3 Punkte
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