Riesenmaschine

08.03.2007 | 10:19 | Berlin | Sachen kaufen | Papierrascheln

Herrndorfs Häkelarbeiten


Der Autor demonstriert den sachgerechten Gebrauch einer Metapher. (Foto: Natascha Podgornik, Nachbearbeitung: Wolfgang Herrndorf)
Die meisten Riesenmaschinenautoren schreiben neben ihrem schweren Hauptberuf auch noch Bücher, drehen Filme, malen Bilder oder häkeln Handytäschchen. Am Donnerstag, also heute um 20:00 liest Wolfgang Herrndorf im nbi unter der Aufsicht von Ijoma Mangold aus seiner neuen Kurzgeschichtensammlung "Diesseits des Van-Allen-Gürtels". Es handelt sich nicht um Literatur, man kann daher vielleicht hingehen, aber auch einfach "hinterher zum Biertrinken kommen und sagen, dass das letzte Buch besser war" (Herrndorf). Und, so der Künstler weiter: "Ich wäre auch froh, wenn dieses ekelhafte Foto ersetzt werden könnte. Es kommt dort nicht zum Ausdruck, dass ich 'grosse schöne weiche Augen' (Die Welt) habe und 'sanft asketisch, gesellig und freundlich' (dradio) bin." Aber davon kann sich ja heute abend jeder selbst überzeugen.


Kommentar #1 von irgendwem:

Wie eitel, die Unkenntlichmachungen verändern sich ja, das Foto war doch gar nicht so schlimm, die ästhetisierte Schmiererei macht es allerdings schlimm

08.03.2007 | 12:37

Kommentar #2 von Ästhet:

Ästhetisiert, wo ist da was ästhetisiert? Schreibt dieser Herrndörfer so, wie er malt?

08.03.2007 | 12:46

Kommentar #3 von Kalfater:

Mich würde anstelle des Krikelkrakels das Beifügen des Herrndörferschen Augenbrauenballetts als Animation sehr erfreuen. Wäre das möglich, bitte?

08.03.2007 | 13:15

Kommentar #4 von dem da hinter Herrndörfler:

Gut, dass man nicht sieht, dass ich auf dem Bild in meiner Nase wühle. Ärgerlich jedoch, dass man nicht sehen kann, dass Herrndörfler da gerade meine letzte Gurke raucht.

08.03.2007 | 14:06

Kommentar #5 von Henriette:

Hallo Wolfgang. Wir wollten heiraten. Vergiss das bitte nicht.
Danke. Henriette

08.03.2007 | 17:34

Kommentar #6 von den Berlin Mitte Girls:

Das geht nicht, Wolfgang ist schon mit uns verheiratet. Schleich dich, Henriette!

08.03.2007 | 17:36

Kommentar #7 von wh:

Henriette, ich erinnere mich dunkel. Aber als ich neulich in vollem Aufgebot auf der Silvesterparty stand, wer war nicht da? Genau. Die Verbindung ist deshalb juristisch nicht gelöst, jedoch bezweifelt.

08.03.2007 | 17:42

Kommentar #8 von jemandem, der ungenannt bleiben will.:

Ich habe Wolfgang mal umarmt, er hat es nicht gemocht.

08.03.2007 | 23:26

Kommentar #9 von irgendwem:

Das ist dreissig Jahre her, Mutter.

09.03.2007 | 13:47

Kommentar #10 von Henriette:

Lieber Wolfgang,
um mich schon mal auf ein Treffen mit Dir vorzubereiten habe ich den vom Verlag mitgeschickten Starschnitt in meinem Büro aufgehängt. Nun aber habe sich meine Kolleginnen beschwert; beide behaupten, beim Telefonieren von Dir beobachtet zu werden (und sie sitzen nicht nebeneinander). Ich finde eigentlich nicht, dass Du auf dem Bild einen Catterfeld'schen Silberblick hast, bin dennoch gezwungen, das Poster wieder abzunehmen.
Aber bald sind Ferien und ich fahre nach Berlin; ich bin mir sicher, dass wir das noch mal hinkriegen, mit Treffen, Latte Macchiato, Prekariat und Heirat (ich will den Dingen jetzt nicht weiter vorgreifen).
Deine Henriette

12.03.2007 | 18:09

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