Riesenmaschine

09.05.2007 | 18:22 | Anderswo | Supertiere | Zeichen und Wunder

Weniger tot als ein Dodo


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Foto: queso.monkey') (Lizenz)
Der Drache, den Trurl und Klapauzius, Lems Robotkonstrukteure, aus zwei negativen Drachen kreuzen, richtet allerlei Schaden an. Obendrein hatten sie vergessen, das Tier (Bestand ~1) auf die Liste der bedrohten Tiere zu setzen, um sich so das Wohlwollen der Bevölkerung zu sichern. Glücklicherweise geht man in unserer Welt bedeutend umsichtiger vor, wenigstens in Kanada, wo nun Bigfoot (Bestand < 0.05) auf der Liste der bedrohten Tiere landen soll. Vielleicht könnte Herr Lem aber auch noch eine Geschichte über Tiere schreiben, die durch blosse Medienmanifestation zu wirklichen Wesen werden. Oder halt sein komplex-imaginärer Teil mit dem von Lewis Carroll.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Endlich: Bigfoot hat einen Namen


Kommentar #1 von irgendwem:

herr lem kann keine tiere mehr erfinden, da der bestand an stanis?aw lem seit 26. märz 2006 =0 ist. leider.

09.05.2007 | 18:33

Kommentar #2 von Rudi K. Sander; www.textsteller.de:

Mein Beileid. Ich mochte ihn auch sehr. Für mich war immer unfassbar: Welch ein Gehirn.
Beim komplex-imaginären Teil eines süssen Viecherls denke ich sofort an die Chechire-Katze. War das nicht toll: Die Katze verschwindet, und zurück bleibt – DAS LÄCHELN!
Ich stutzte: Kann es denn sein?
Nichts als ein Lächeln, becircend,
Verwirrend, aber bezaubernd, ein
Lächeln ohne einen bockigen Körper.
Ist mir aber noch nie begegnet. Im wahren Leben hat eben alles seinen Preis.
Glaubt: Rudi Sander

09.05.2007 | 20:16

Kommentar #3 von michael:

das wäre auf jeden fall besser als: die katze verschwindet und zurück bleibt – schrödinger, irritiert.
woher kommt eigentlich der bigfootbestandsstatistikwert?

10.05.2007 | 01:12

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