Riesenmaschine

31.05.2007 | 01:44 | Anderswo | Sachen kaufen

Kleingeld und Pizzen jetzt noch grösser


Abbildung stark verkleinert
Kanada, das stets praktisch denkende Land, stellte der Öffentlichkeit Anfang des Monats die sehr limitierte Auflage einer pizzagrossen, 100 Kilo schweren Goldmünze im Wert von 1.000.000 kanadischen Dollar vor. Das Zahlungsmittel ist damit deutlich handlicher als der dreieckige Ningi aus Gummi mit seiner Kantenlänge von 6.800 Meilen (fast genau 58.3 Billionen Pizzen gross) sowie schöner als der 1.000.000.000.000-Dollar-Schein, den Mr. Burns den USA gestohlen hat. Als Geschenk für Freunde, die schon alles haben, eignet sie sich ebensogut wie als Anrichteplatte für kleine Snacks oder, mit einem Holzstöckchen abgestützt, als einfache Mausefalle. Wer allerdings glaubt, sich durch diese Anschaffung vor Einbruchdiebstahl schon durch das Gewicht der Wertsache feien zu können, der sei darauf hingewiesen, dass man die Münze mit ein wenig Geschick problemlos z.B. ins Ausland rollen kann. Dort wird sie eingeschmolzen, denn ihr Materialwert ist doppelt so hoch wie ihr Nennwert. Leb wohl, grösstes Kleingeld der Welt.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Kleingeld jetzt noch kleiner


Kommentar #1 von Hasi, verwundert:

Hallo Frau Passig, warum will denn Herr Sander nichts mehr sagen? Ging hier irgendwas an uns vorbei?

31.05.2007 | 13:51

Kommentar #2 von Kathrin:

Unter den Infrarotflugzeugen kann man sehen, dass Ruben Herrn Sander höfliche Widerworte gegeben hat, das scheint alles gewesen zu sein. Irgendwie ja auch schön, dass in der Riesenmaschine offenbar andere Flamewarstandards herrschen, eines Tages wird man ein Usenet Law nach Ruben benennen. Oder nach Herrn Sander.

31.05.2007 | 14:23

Kommentar #3 von einem traurigen Fan:

Er wurde sozusagen hinauskommentiert. Wie schade, jetzt müssen wir alle wieder mit diesen unterkomplexen Kommentaren Vorlieb nehmen.
Traurig: ein ewiger Rudifan

31.05.2007 | 17:23

Kommentar #4 von Hasi der Wunderkuh:

Könnte auch zur versnobtesten Art werden, von der Mafia ins Jenseits befördert zu werden.
Statt Beton-Schuhe bekommt der Edel-Verräter vom Paten höchstselbst die Münze umgehängt und ab in die Fluten mit ihm. DAS hätte mal Stil. Kein snöder discount-Beton mehr, sonder nur vom Feinsten.

31.05.2007 | 20:37

Kommentar #5 von skeptiker:

was aber, wenn rudi k. still, klamm und heimlich ein pseudonym verwendet und uns von nun an subtiler das gehirn waschen will?

01.06.2007 | 11:36

Kommentar #6 von spekulantius:

Na prima, und wer leiht mir jetzt auf die Schnelle 1.000.000 kanadische Dollar, damit ich nach dem Einschmelzen 100% Wert schöpfen und davon weitere Goldmilionen kaufen kann etc.? Würde sogar was abgeben (5% ?). Nebenbei: Wie werden eigentlich die Millionen aus dem T-Shirt-Verkauf verwendet?

01.06.2007 | 16:02

Kommentar #7 von michael:

wahrscheinlich kaufen sich die riesenmaschinisten was zu essen oder so.

02.06.2007 | 00:22

Kommentar #8 von spekulantius:

murmelt undeutlich vor sich hin: wohl eher was zu trinken (habe diverse fotos gesehen)...

02.06.2007 | 20:33

Kommentar #9 von Manne Mausberg:

Seid nicht neidisch, von Irgendwas muss die Digitale Bohéeme ja leben.

03.06.2007 | 18:40

Kommentar #10 von Mo:

Der Materialwert ist doppelt so hoch wie der Nennwert. Das heisst bei einem Nennwert von einer Million, dass sie zwei Millionen Materialwert hat, oder anders gesagt: wenn ich mir die Münze kaufe, schenkt mir die kanadische Zentralbank eine Million. Nicht schlecht, Herr Specht!

14.06.2007 | 20:45

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