Riesenmaschine

01.11.2007 | 20:36 | Alles wird besser | Papierrascheln | In eigener Sache

Betreutes Lesen mit der Lesemaschine


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Über zwei Jahre haben die Autoren der Riesenmaschine schweigend unter einem drakonischen Regelwerk harte Fronarbeit verrichtet: Wer "Ich" sagt, muss im härenen Hemd auf den Knien um die Maschine rutschen, und die Lektüre von Quellen oder überhaupt fremden Texten ist allen Mitarbeitern strikt untersagt ("Lesen heisst zum Satan beten.") Aufgrund von Protesten aus dem Maschinenraum gibt es seit heute die Lesemaschine, ein von Jochen Schmidts "Schmidt liest Proust"-Blog inspiriertes Blog für betreutes Lesen. In der Lesemaschine lesen unterschiedliche Personen unterschiedliche Bücher und kommentieren sie; alle anderen lesen mit oder auch nicht, genau weiss man das ja nie in diesem Internet. Gelesen werden zunächst "Krieg und Frieden" (Jörn Morisse), "Meine wichtigsten Körperfunktionen" (Bettina Andrae), "Mecki im Schlaraffenland" (Jan Bölsche), Descartes' "Meditationen" (Ruben Schneider), "The Power Broker" (Kai Schreiber), "The Road to Reality" (Aleks Scholz) sowie alle anderen Bücher (Kathrin Passig). Zahlreiche weitere Leser haben sich bereits angekündigt und werden im Laufe der nächsten Wochen zugeschaltet. Wir danken Jochen Schmidt für die freundliche Überlassung der Idee und Stefan Englert von intradat.com für die Domain lesemaschine.de, die ursprünglich der Bewerbung vollautomatischer Weinerntegeräte dienen sollte.


Kommentar #1 von El Maik:

Ach so ein Pech, nun müssen wir weiter in einer Welt ohne Website über vollautomatische Weinerntegeräte leben. Gebt uns einen Schäuble, der Doppeldeutigkeiten verbietet und damit die Dämonen des internationalen Weinterrors ins Nirvana schickt...

02.11.2007 | 14:08

Kommentar #2 von Twistlock:

Es ist ja eigentlich schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von jedem.

02.11.2007 | 21:53

Kommentar #3 von Zeitpunkt, an dem erstmals alles gesagt war:

Wann bin ich eigentlich eingetreten? Helfen Sie meiner Erinnerung auf die Sprünge.

02.11.2007 | 22:28

Kommentar #4 von Karl Valentin:

Ich wenigstens kenne keine vollbefriedigende Erklärung dafür, warum jede ungerade Zahl (von 3 ab) mit sich selbst multipliziert, stets ein Vielfaches von 8 mit 1 als Rest ergibt.

03.11.2007 | 09:24

Kommentar #5 von Mathematiker mit Langeweile:

Jede ungerade Zahl U ab 3 lässt sich als vielfaches von 4 (nennen wir es V) plus 1 oder plus 3 schreiben: 1.) U=V+1 oder 2.) U=V+3
Wenn man nun U quadriert, erhält man entweder:
1.) U^2 = (V+1)^2 = V^2+2V+1
oder:
2.) U^2 = (V+3)^2 = V^2+6V+9 = V^2+3*2V+8+1
V^2 ist immer durch 16, also auch durch 8 teilbar und 2V ist immer durch 8 teilbar, da V ein Vielfaches von 4 ist.
Also ist U^2-1 immer durch 8 teilbar. q.e.d

05.11.2007 | 22:46

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