Riesenmaschine

07.12.2007 | 14:31 | Alles wird besser | Zeichen und Wunder

High Road to Heaven


Wegweisend: Das Modell Streetfighter von Prophete (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Rund eine Woche nach dem Ausstieg der Deutschen Telekom aus dem Profiradsport hat sich der aufgewirbelte Staub gelegt und gibt endlich den Blick aufs Wesentliche frei: Den neuen Namen für die (ja nach wie vor bestehende) Mannschaft, die bis vor kurzem Team T-Mobile hiess. "Team High Road" lautet er und steht für einen Paradigmenwechsel im Benamungssektor. Vorbei sind die Zeiten synthetisch-steriler Wortschimären à la Arcandor, Altria, Cinogy und Qimonda, oder dem Horrorportfolio der einschlägig bekannten Düsseldorfer Agentur Nomen. Ende 2007 sind wieder echte, ganze Wörter gefragt und Dinge werden nicht weiter wie Pokémon oder Fantasyromanfiguren genannt, sondern wie Fernsehserien aus den 80er Jahren. Entsprechend nutzen die Fahrer des Team High Roads in der kommenden Saison auch keine Räder von Colnago, Cervélo oder Orbea, sondern von der sympathischen Marke Giant.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Unfreundliche Übernamen


Kommentar #1 von blauminus:

Paradigmenwechsel, die deutsche sprache geht langsam aber ganz sicher den bach nach,oder herunter oder was,könntet ihr auch mal so schreiben das es der normalbürger oder besamungssektor auch versteht,nix
für ungut aber ich lese euch wortschimären braken
immer wieder trotz allem wesentlich.

08.12.2007 | 01:41

Kommentar #2 von norton:

high road – und da sag einer, die stehen nicht zu ihren alten fehlern.

08.12.2007 | 16:54

Kommentar #3 von M:

Besamungssektor? Was? Wie? Erklärt mir mal den Kommentar, ich versteh ihn nicht. Tut mir leid.

09.12.2007 | 15:09

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