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22.08.2005 | 18:14 | Berlin | Sachen kaufen

Godot-Trends III: Tauschringe


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
"Die Idee eines Tauschringes ist nicht neu", das hat der neue Berliner Tauschring exchange*me richtig erkannt. "Neu bei exchange*me ist, die Idee des Tauschringes auf das Internet, als dafür ideale Kommunikationsplattform, zu übertragen." exchange*me basiert wie alle Tauschringe auf einer internen Tauschwährung, dem ME!, denn "dadurch spart exchange*me Geld und Sie können Dienstleistungen in Anspruch nehmen, die Sie sich sonst vielleicht nicht leisten würden".

Aber die Schlitzohren von exchange*me haben sich zum Geldsparen ein weiteres, innovatives Konzept zurechtgelegt: "Für das Buchen eines Tauschgeschäftes wird ein Kleinbetrag zwischen 1 EUR und 3 EUR erhoben, je nach Umfang des Tauschgeschäftes (...) Alternativ gibt es die Clubmitgliedschaft für einen Jahresbeitrag von 39 EUR, bei der alle Transaktionen gratis sind."

Bei diesem EUR handelt es sich um eine Tauschwährung, für die man – im Gegensatz zum ME! übrigens – bereits in mehreren europäischen Ländern Waren und Dienstleistungen eintauschen kann. Wir möchten jetzt nicht unnötig skeptisch wirken, würden aber persönlich dann doch genau wie die exchange*me-Betreiber eher direkt auf diesen EUR setzen – das Konzept scheint uns einfach, ja, zukunftsträchtiger.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Godot Trends II: Wearables


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