Riesenwaschmaschine

12.04.2006 | 11:10 | Berlin | Fakten und Figuren

Pecha Kucha in Berlin

"Keine Zeit, keine Zeit, keine Zeit", denkt das weisse Kaninchen auf der anderen Seite des Spiegels. Und so geht es vielen Zeitgenossen, weshalb eine allgemeine Beschleunigung der Lebensabläufe festzustellen ist. Nicht nur das Schäferstündchen wird zum Speed-Dating, auch die gepflegte Abendunterhaltung unterliegt der Akzeleration. Pecha Kucha heisst ein neues Veranstaltungsformat, das angeblich aus Tokio stammt und nach Terminen in Los Angeles, London, Rotterdam und Melbourne heute zum ersten Mal in Berlin stattfindet (Klub der Republik, Pappelallee 81, 20.20 Uhr sine tempore). Nur äusserlich dem Powerpoint-Karaoke verwandt, geht es beim Pecha Kucha darum, zu 20 Bildern, die jeweils exakt 20 Sekunden stehen bleiben, zu extemporieren und also in fünf Minuten ein Thema zu erschlagen. Wir werden sehen, ob und wie das funktioniert, bzw. in meinem Fall: es aktiv ausbaden müssen, falls nicht.


Kommentar #1 von Karl Kufenhub:

Und, wie war's? Wie war es eigentlich?

13.04.2006 | 21:21

Kommentar #2 von irgendwem:

Rather boring. Friebe war gut, Iepe und Desert auch, der Rest war mehr oder minder mässig; Anderl war eine unglaublich belanglose Katastrophe.

14.04.2006 | 13:44

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"Jarhead", Sam Mendes (2005)

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