Riesenmaschine

30.09.2006 | 06:27 | Anderswo | Alles wird schlechter | Sachen anziehen

Kopfgesteuert

Schon seit Urzeiten sind Videospiele nicht bloss auf die klassischen Steuermöglichkeiten Steuerkreuz/-knüppel plus Knöpfe beschränkt. So gab es Pistolen, Bongotrommeln, Kameras, Tanzmatten, und einiges mehr.
Bald steht allerdings ein weiterer Schritt ins Haus, die meisten werden davon schon gehört haben, Nintendo veröffentlicht demnächst die Wii (nein, nicht das hier) mit einem Controller, der aussieht wie eine Fernbedienung (und nebenbei noch einen eigenen kleinen Lautsprecher hat). Hier ist nun nicht nur das Gedrücke auf dem Controller entscheidend, sondern auch, wie man ihn in der Luft bewegt. Man schwingt beim Golf also wirklich mit dem Arm und fuchtelt beim Schwertkampf mit dem Wiimote wild vor sich in der Luft rum. Das klingt so, als würde Videospielen in Zukunft ein bisschen albern aussehen? Genau so ist es.

Aber es geht natürlich immer noch alberner: Bei einem neuen japanischen Plug&Play-Telespiel (wie gehabt via Kotaku) muss man, um Spielfigur Doraemon zu steuern, lustig mit dem Kopf hin- und herwackeln. Ein Heidenspass. Und ein zweites Spiel für diese Technologie ist auch schon in Planung: Es handelt sich um die Speed-Metal-Variante von Dance Dance Revolution.


Nominiert für die Infografik des Jahres, Kategorie Niedliches


Kommentar #1 von Alfred E. Neumann:

Controller die mit Neigungssensoren auf Bewegungen reagieren gab es schon vor langer Zeit für den PC, z.B. den "Microsoft Sidewinder Freestyle Pro".
Es war damals fast unmöglich damit zu spielen und das wird beim Nintendo Wii nicht anders sein. Nur wird heute ein gewaltig grösserer Marketingaufwand betrieben.
Und sein wir mal ehrlich: Auch ohne Bewegungssensoren haben wir alle schon immer beim Konsolenspielen wild mit dem Controller herumgefuchtelt und sahen dabei reichlich bescheuert aus.

30.09.2006 | 11:19

Kommentar #2 von Ninty Fanboi Hipness:

Dem Herrn Neumann ein klares Jein: Richtig, die Idee des Fuchtelcontrollers ist alt. Das Konzept von Nintendos angedachter Kinderzimmerkeule bezieht aber nicht nur Neigungen der Horizontalen (vgl. MS Sidewinder Freestyle Pro), sondern aller drei Achsen ein. D.h. Tilt, Rotation und spastische Bewegungen werden eins zu eins umgesetzt, was so tatsächlich noch nicht dagewesen ist.

30.09.2006 | 14:02

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