Riesenmaschine

21.02.2006 | 06:32 | Berlin | In eigener Sache

Riesenmaschine TV


Riesenmaschine TV (Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Wer den Auftakt der Après-Bunny-Formate mit Powerpoint-Karaoke im vergangenen Monat verpasst hat, beisst sich bis auf weiteres in den Arsch. Zum Glück geht es schon am Mittwoch weiter mit dem Experiment "Riesenmaschine TV", präsentiert von Kathrin Passig und Sascha Lobo. Das neue Format soll, so Lobo, "zwischen Literarischem Quartett und Homeshopping" liegen. Wer mehr über die Versäumnisse der Schöpfung, 24-buchstabige Anagramme, dramatische Live-Berichterstattung und natürlich neue, bessere Nagetiere erfahren möchte, sollte sich am Mittwoch spätestens um 20 Uhr (Einlass ab 19:30) im NBI einfinden.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Powerpoint Karaoke


17.02.2006 | 16:20 | Sachen kaufen | Papierrascheln | In eigener Sache

Das nächste kleine Buch


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
"Das nächste grosse Ding" erklärte ursprünglich dem toten Hasen die Bilder, nämlich den Lesern der Berliner Zeitung die Gegenwart und die Zukunft. Die gesammelten Kolumnen aus zwei Jahren sind jetzt im Verbrecher Verlag erschienen. Wer meint, er könne acht Euro sparen, indem er alle Texte hier nachliest, dem sei gesagt, dass erstens alle für die Zeitungsausgabe eingebauten Fehler wieder entfernt wurden, zweitens 20 Grafiken von Riesenmaschine- und ZIA-Hausgrafiker Martin Baaske hinzugekommen sind und das Ganze drittens auf raren "Munken gelb"-Restbeständen gedruckt wurde, die ganz normalem Papier zwar täuschend ähnlich sehen, aber der Kenner etc. Viertens enthält das Buch ein nagelneues Nachwort von Christian Y. Schmidt voll unbekannter Tatsachen aus der Arbeit der ZIA sowie eine herrliche Riesenmaschine-Anzeige. Fünftens ist hintendrauf von Bibern die Rede, was weiss Gott nicht alle Bücher von sich behaupten können. Geht also hin und kauft. Lesen ist optional.


11.02.2006 | 21:24 | Papierrascheln | In eigener Sache

Ein Jahr voller Samstage

So sehr die Riesenmaschine jeglicher Form der Vetternwirtschaft abhold ist, so wenig trifft das auf Verwandtschaftsverhältnisse ersten Grades zu. Deshalb empfehlen wir an dieser Stelle schamlos zur regelmässigen Lektüre das Weblog 52wochenenden.de, in dem das aus einer Hochbegabtenfamilie stammende Musik- und Multitalent Jens Friebe immer dienstags von seinen wochenendlichen Ausgeherlebnissen, Ausschweifungen und Ausfällen kündet. Im Stile des Roman Fleuve geht das Autobiografische fliessend ins irrlichternd Irreale über, Fakt und Fiktion wohnen einander bei, Ähnlichkeiten mit zumeist quicklebendigen Personen sind alles andere als zufällig – Genderfucking inklusive. Das Live-Experiment, das nach Ablauf des Jahres in Buchform erscheinen wird, läuft übrigens auf der Engine der Riesenmaschine. Und das unten stehende Foto ist lediglich typähnlich, das auch nur rein zufällig.

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Dieser Beitrag ist ein Update zu: In Hypnose


16.01.2006 | 21:27 | Alles wird schlechter | In eigener Sache

Die saubere Riesenmaschine


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Da sich die um das Jahr 2000 herum geplante Sendezeitbegrenzung im Internet leider bisher nicht durchsetzen konnte, schreitet die Zensurabteilung der Riesenmaschine gewohnt kompromisslos und vorauseilend zur Tat: Die bei unseren Lesern vielfach auf Widerwillen gestossene unsittliche Werbung für "Porno-Sex-Theater", "Lieben – aber wie?", "Das nackte Weib" u.v.m. wird ab sofort nur noch zwischen 0 und 4 Uhr morgens MEZ geschaltet.

Wie die statistische Analyse des Leserverhaltens zeigen, halten sich in diesem Zeitfenster nur noch Autisten, Ausländer und andere Minderheiten in der Riesenmaschine auf, die die Vorzüge der Nacktheit anderer noch zu schätzen wissen. Alle, die sich hierbei zu kurz gekommen fühlen, dürfen sich auf unseren in Kürze verfügbaren nachmittäglichen Klingeltonwerbeblock freuen.


11.01.2006 | 14:24 | Alles wird besser | Zeichen und Wunder | In eigener Sache

Eigenwerbung Riesenmaschine


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)


Was kaum jemand weiss: Die Riesenmaschine veranstaltet derzeit die riesigste Eigenwerbekampagne in ihrer Geschichte. Das obenstehende Banner ist auf Intro.de geschaltet und zieht von dort Schrillionen begeisterter Musikfans zur Riesenmaschine, von denen sich einige hier sogar wohnlich einrichten. Das Banner, designt und getextet von der kongenialen Gestaltungsikone Martin Baaske (der auch die komplette Maschine entwarf), nimmt auf die stark metacrossmedialen Aspekte der Riesenmaschine Bezug, indem trotz scheinbarer Bewegungslosigkeit typische Filmstaubkörnchen darauf herumblinken. Das textlich vorgetragene Eingeständnis, letztlich nichts anderes als eine Mensch/Maschine-Schnittstelle zu sein, ist eine versteckte Huldigung des Interface-Theoretikers Bill Buxton; die typologisch abgesetzte Temporal-Einschränkung "für zwischendurch" bezeichnet die Nähe zum fluffigen, aber doch nahrhaften Schokoriegel, dem Grundnahrungsmittel des aufgeklärt-intellektuell obsessiven Bürgers des 21. Jahrhunderts. Die Farben sind auch ganz schön.

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Die historische erste Printanzeige für ein Blog, die heute in der Jungle World auf Seite 27 erschienen ist, beinhaltet dagegen das Eingeständnis, durchaus Teil der Blogwelt mit ihren Macken und so zu sein. Nicht nur, dass hier ausschliesslich mit dem Pfund der übergrossen Selbstreferentialität gewuchert wird, nein, darüber hinaus stimmt die Aussage vielleicht auch nicht, wir haben es jedenfalls nicht ernsthaft überprüft. Da wir aber fest davon überzeugt sind, dass – egal von welchem Blog – die erste Printanzeige für ein Blog genau so hätte aussehen müssen, haben wir das nun nachgeholt. Oder eben doch als Erste gemacht, wer kann das schon sagen, Printanzeigen kann man eben nicht so richtig googeln. Diese Anzeige wird darüber hinaus gescannt werden, als Banner für die Riesenmaschine fungieren und damit ein kaum gekanntes und vielleicht auch nie gewolltes Ausmass an Metametamedialität erreichen.


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