Riesenmaschine

17.08.2005 | 12:34 | Alles wird besser | Zeichen und Wunder

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(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
So, Filmstudios, geht es doch auch mit dem Abspann (gesehen am Ende der NVA- Testvorführung). Mal ehrlich, wer sich für den dritten Hilfsbeleuchter interessiert, kann das doch problemlos zu Hause in der IMDB nachlesen. Wenn jetzt vor dem Film noch Dias mit der Aufschrift "Tölpelhafte Werbung für den Mittelstand" eingeblendet und vielleicht nervende weibliche Nebenrollen durch Pappschilder "Nervende weibliche Nebenrolle" ersetzt werden könnten? Ließe sich das einrichten? Vielen Dank im Voraus.


16.08.2005 | 19:51 | Berlin | Zeichen und Wunder

Krieg der Welten


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Es ist so weit. Street-artists battlen Writer bzw. Writer battlen Stree-artists und vice versa. Während du und ich und die Riesenmaschine schlafen, fighten in Berlin und im Internet die weirdesten Typen um die ultimative on-street Definitionsmacht. Spair macht Stimmung gegen Street-Artists wie Mr. 6 alias 1cm.de . "Street-Arter haben keinen Sinn für Stellen" bemängelt Spair und nennt sechs gute Gründe, warum Street-Art Pippifax ist. Street-Artist 6 alias 1cm wiederum überarbeitet Spairs Anti-Street-Art Copies und nennt ihn childish. Beide sagen "fuck". Bestimmt geht da noch mehr, nur wir sind zu off the scene, um es mitzuschneiden.


16.08.2005 | 10:58 | Sachen anziehen | Zeichen und Wunder

Schokolade im Sack


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Der Japaner ist dem Rest der Welt in Sachen Schrillness der Warenwelt stets einige Zehenspitzen voraus. Das weiß seit "Lost in Translation" inzwischen auch der gewöhnliche, bleiche Westeuropäer. Das wirft in einigen Fällen aber auch Fragen auf, wie die hier sichtbare Faltschachtel für Kondome zeigt: Sind die Dinger dermaßen gefühlsunintensiv, dass das Geschlechtsteil des Benutzers weich wie ein warmer Kitkat-Schokoriegel wird? Schmecken die Kondome nach Schokolade und Nuss? Zieht man sie sich auch über den Sack? Will man erreichen, dass der Kit-Kat-Club dem Hersteller ein größeres Kontingent abkauft? Wir wissen es leider nicht.


14.08.2005 | 23:26 | Alles wird besser | Sachen kaufen | Zeichen und Wunder

Vogelbauhaus


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)

(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Vogelhausbau ist bedauerlicherweise eine stark unterentwickelte Kunstform. So werden die meisten Vogelhäuser immer noch im Hänsel-und-Gretel-Stil (frühes 19. Jh.) oder im schlichten Zuchthaus-Design (1939-45) angefertigt. Daher ist es ausdrücklich positiv zu bewerten, dass nach 60 Jahren langen Wartens jetzt endlich die wegweisenden Trends der Architekturstudie "Case Study Houses" auch auf Vogelbehausungen angewendet werden. Um die Machbarkeit und, ja, auch die Schönheit des architektonischen Ansatzes zu demonstrieren, zeigen wir hier die legendäre Studie Rapson-Greenbelt (1945, Bild oben) sowie das daraus entstandene Ralph Birdhouse (2005, Bild unten). Was viele nämlich nicht wissen: Vögel haben auch ein Recht auf moderne Kunst.

Aleks Scholz | Dauerhafter Link


13.08.2005 | 02:59 | Anderswo | Zeichen und Wunder

Mehr Öl, weniger Tiere


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Es gibt ja viele gute Gründe, gerade in der Arktis Erdöl zu fördern, z.B. kann man ausgelaufenes Öl auf dem Schnee leicht finden, und man muss nicht mühsam Frischfleisch einfliegen, weil die Karibus direkt vor der Haustür grasen. So denkt man, wenn man morgens im Halbschlaf erst an der Tankstelle mit den Benzinpreisen, dann an den neuen WWF-Plakaten vorbeiläuft. Moment aber, WWF, fragt man sich Stunden später, war das wirklich die Vereinigung der Ölfördergesellschaften, oder nicht vielleicht doch eher diese Tierschutzgeschichte?

Einerseits ist intelligente Werbung prinzipiell lobenswert, und ganz schön clever, etwas zu verdammen, indem man so tut, als fände man es sinnvoll. Andererseits werden Menschen zwar per Default mit einer Art Großhirn ausgestattet, verwenden dieses Modul doch aber, das zeigen eigentlich alle Untersuchungen, eher selten, und zwar weil es ja auch irgendwie ohne geht. Wäre es da nicht etwas weniger riskant, einfach weiter an die niederen Instinkte zu appellieren und Bilder von ölverschmierten Vögeln mit großen, anklagenden Augen auf die Plakate zu drucken?

Aleks Scholz | Dauerhafter Link


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