Riesenmaschine

09.08.2005 | 14:52 | Sachen kaufen | Sachen anziehen

Bügel ohne Haken


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Nicht zuletzt aus früheren Riesenmaschine-Beiträgen wissen wir, dass Designer sich glücklich fühlen, wenn sie einen Gegenstand mit zwei Funktionen entwickeln. Besonders froh scheinen sie zu sein, wenn diese Funktionen nicht das Allergeringste miteinander zu tun haben. Ein Musterbeispiel ist der Triangel-Bügel von roomsafari. Die Form und der Name zeigen bereits, worum es geht. Einen klingenden Kleiderbügel nämlich. Die Frage nach dem "Warum" spart man sich bitte, bzw. steckt sie in die gleiche Schublade, in der sich auch schon der Grund für die Existenz des Elvis-Presley-Gedenk-Badeentchens befindet.


09.08.2005 | 14:12 | Sachen anziehen | Selbstversuche

Frisuren probefahren


(Dieses Bild wurde vorsichtshalber entfernt und taucht wieder auf, sobald sich die Autorin oder der Autor um die Klärung der Bildrechte gekümmert hat.)
Wir alle wünschen uns ab und zu, ein neues Leben zu beginnen. Eine andere Welt zu betreten. Fremde Universen zu erschließen. Kurz, eine neue Frisur zu tragen. Früher war das eine Reise ohne Wiederkehr, bei der oft genug Mut in Leichtsinn umschlug und man wochenlang für den geistesgestörten Zwilling seiner selbst gehalten wurde. Diese schweren Zeiten sind nun vorbei, dank Stellure.com. Hier lädt man gegen eine Gebühr zwei Portraitfotos von sich hoch und kann im Handumdrehen hunderte Frisuren ausprobieren, und zwar auch noch mit anmutig gerenderter 3D-Rundumsicht. Wenn man bedenkt, dass L. A. Zebrowitz bereits 1998 herausfand, dass die Frisur direkten Einfluss auf Anzahl und Qualität der Sexualpartner hat, möchte man sicher einen Lifetime Access für Stellure erwerben. Doch aufgepasst und zugeschlagen, denn die blinkende Anzeige am Fuss der Website verrät uns: es gibt davon nur noch elf Stück (für nur 54,95$)!


09.08.2005 | 12:54 | Alles wird schlechter | Sachen anziehen | Vermutungen über die Welt

Nee-Maschine


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Ein weiterer Teilnehmer am Wire- & Senseless-Contest drängt sich aus unerwarteter Richtung auf. Es handelt sich um einen, bitte festhalten, Drahtlosen USB-Nähmaschinen-Server. Das kleine, mit dem Begriff "Server" vom Hersteller eine Spur großsprecherisch benamte Gerät empfängt vom Computer Nähmuster und leitet sie an die Nähmaschine weiter. Die potenziellen Kunden dürften alle diejenigen sein, die bereits eine USB-Nähmaschine besitzen, aber weder ein USB-Kabel noch einen USB-Stick, um die Nähmusterdaten auf die Nähmaschine zu übertragen. Eine Zielgruppe, über deren Größe man zwar streiten kann. Nicht aber über ihren Willen zum Kauf wirrtechnologischer Produkte. Insofern handelt es sich dabei um exakt die Zielgruppe, von der wir alle seit Jahren träumen: Menschen, denen man den letzten Vollquark überteuert verkaufen kann und die einem dafür auch noch dankbar sind. Leser, die im Besitz eines solchen Geräts sind, melden sich bitte umgehend – die Riesenmaschine hält einige einmalige Angebote speziell für Sie parat.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Au Weialess


09.08.2005 | 10:30 | Alles wird besser | Sachen kaufen

Into the great wide open


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Nein, es kann nicht sein, dass man für das Öffnen einer frisch gekauften CD länger braucht als für das Anhören. Es darf nicht sein, dass man mit steigendem Zorn an dieser dünnen Plastikfolie, in die das Jewelcase eingeschweißt ist, rumpitzelt, bis die Finger schmerzen. Nein, es soll nicht sein, dass man völlig fehlgeleiteten Hass auf die Musiker, deren CD man in den Händen hält, entwickelt. Der CD-Öffner gehört in jeden Haushalt. An einer beliebigen Kante des Jewel-Case ansetzen, einmal von links nach rechts RITSCHRATSCH machen – und schon kapituliert die Plastikfolie und öffnet sich muschelgleich. Purrfect.


08.08.2005 | 17:01 | Anderswo | Alles wird besser

Nazi Göring


Symbolbild aus einer ganz anderen koreanischen Stadt, das echte Bild kann man hier sehen
(Foto: photocapy / Lizenz)
Ich weiss nicht, was es in Pusan (Südkorea) sonst so zu sehen gibt. Aber auf jeden Fall ist Pusan jetzt seit Frühjahr 2001 oder so um eine Sehenswürdigkeit ärmer! Nach Protesten wurde diese schmucke Bar hier umbenannt, und zwar erst in "Ditler Bar" (so brauchte man nur einen Leuchtbuchstaben auszutauschen), und jetzt in "Ceasar's Bar". Ob man dem Herrn auf dem linken Bildrand einfach eine Toga aufgemalt und einen Lorbeerkranz aufgesetzt hat, entzieht sich leider meiner Kenntnis. Sollte jemand zufällig in der nächsten Zeit mal in Pusan vorbeikommen: Einfach ein Foto von dem Haus machen, in dem auch der SevenEleven sitzt!

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Nasi Goering


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