Riesenmaschine

29.06.2005 | 15:06 | Supertiere | Sachen kaufen

Smells like Urzeitkrebse


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Lange war es ruhig um unsere kleinen Racker, die urzeitkrebslichen Sea-Monkeys, die sich in den schönen 80ern via Yps bis in deutsche Kinderzimmeraquarien oder Zahnputzbecher ausbreiteten und leider nie ganz so nett humanoid aussahen, wie in der Werbung versprochen.
Jetzt ist für alle Fans von damals das Buch "The Ultimate Guide to Sea-Monkeys" von Susan Barclay erschienen, das sowohl mit harten Urzeitkrebs-Fakten als auch mit Erbaulichem, wie einem Sea-Monkey Rollenspiel aufwartet. Wer allerdings keine Krebse mehr sehen will, kann sich auch direkt die ewig beworbene Sea-Monkeys-Lachfamilie als Plastikpuppen zusammenkaufen: die ist im Unterhalt dann auch garantiert noch weniger anspruchsvoll als Artemia Salina him- und herself ...


28.06.2005 | 12:32 | Alles wird besser | Sachen kaufen

Der Roboter, dein Freund


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Ein Roomba ist ein Staubsauger, der darauf wartet, für eine der nächsten Star Wars-Episoden gecastet zu werden. Während er aber so wartet, und das ist das Tolle daran, fängt er unter dem Sofa und auf dem Perser schon mal die Staubflusen ein, ohne dass man ihm dabei helfen muss. Das nicht so Tolle: er macht währenddessen viel Lärm.

Leicht stimmungsaufhellend wirkt deshalb auf all jene, die bei Stichworten wie "Dirt Detection" oder "Bender" aufhorchen, die Nachricht, dass von iRobot, dem pfiffigen Hersteller praktischer und zeitgemäßer Industrie-, Militär- und Haushaltsroboter, im August ein neuer Roomba mit Zeitschaltuhr erhältlich sein wird. Damit wird das inzwischen recht umfangreiche Produktportfolio (Pink Ribbon Edition inklusive – "Fight breast bancer the way you fight dust bunnies") aufs Vortrefflichste ergänzt und die Arbeit erledigt, während man selbst außer Haus ist. Wie man hört, ist es auch möglich, Roombas der zweiten Generation entsprechend nachzurüsten.

Rechtzeitig zu Weihnachten wird es darüber hinaus noch den Scooba geben, der nicht nur saugt, sondern auch wischt, trocknet und dabei vermutlich noch fröhlich vor sich hinsummt. Auf den Jobba, den man in Vertretung zur Arbeit schicken kann, wartet der fortschrittliche Verbraucher allerdings weiterhin vergebens. Aber kann ja noch werden.

Ira Struebel | Dauerhafter Link


21.06.2005 | 09:59 | Was fehlt | Sachen kaufen

Sachen von früher: der Segway


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Eine der besten PR-Kampagnen, an die ich mich überhaupt erinnern kann, war die des Segway. Was gab es alles zu lesen und zu bestaunen, Technologievisionäre wie Steve Jobs ließen sich zu Äußerungen hinreißen wie "es werden Städte um den Segway herumgebaut werden". Wenn das inzwischen geschieht, wird es äußerst geschickt vor der Weltpresse verborgen. Überhaupt scheint diese hochgelobte Erfindung vollständig im Geheimen zu operieren, nie wieder waren nach Ende der Kampagne Medienberichte zu sehen, echte Segways auf der Straße schon gar nicht. Man könnte natürlich auch vermuten, dass der Segway statt eines weltverändernden, bombastischen, grandiosen Erfolges einfach ein weltgleichlassender, bombastischer, grandioser Misserfolg geworden ist. Aber die PR-Kampagne, mein lieber Herr Gesangsverein, die war genial!


17.06.2005 | 03:56 | Anderswo | Alles wird besser | Sachen kaufen

Zed's dead, baby


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Ob es sich bei diesem Phänomen überhaupt um einen Trend handelt, ist noch nicht geklärt – vielleicht strampeln die Kanadier ja schon seit 25 Jahren mit ungebrochener Begeisterung auf diesen chopperartigen Fahrrädern mit den fetten Hinterreifen herum, vielleicht tun sie es auch erst seit letztem Jahr, und vermutlich ist das Ganze sowieso gar kein kanadisches, sondern ein nordamerikanisches Ding. Fest steht lediglich, dass sie es 2005 tun, und zwar gar nicht selten, denn diese Räder gehören zumindest in Toronto zum Stadtbild und verschönern es derart, dass sich die deutschen Fahrradfahrer bitte umgehend von ihren Liege- Holland- und Manufactumrädern abwenden und die 599 US$ für das herrliche "Schwinn Sting-Ray Spoiler" oder ein anderes Fahrrad der Sting-Ray-Serie springen lassen. Got no motor running! Head out on the highway!


16.06.2005 | 11:47 | Alles wird besser | Sachen kaufen

Tools für die Fernbeziehung III


(Aus historischen Rechteklärungsgründen ist hier kein Bild. Aber im 20 Jahre Riesenmaschine-PDF gibt es entweder ein Bild oder eine Bildbeschreibung.)
Bluetooth-Kuscheln und hugging wearables gut und schön bzw. doof und hässlich, aber was, wenn es mit der Fernbeziehung einmal nicht so gut läuft? Wenn alle empörten Mails geschrieben und alle elaboriert gezogenen Flunsche wirkungslos in der Distanz verpuffen? Mit seiner beinah transkontinentalen Reichweite empfiehlt sich für die Austragung solch leichter bis mittelschwerer Telekrisen das wild sling water balloon catapult. Was man braucht: das Katapult. Zwei parteiische Freunde, die finden, dass man selbst im Recht ist und die den entfernt lebenden Partner sowieso noch nie leiden konnten. Einer davon sollte sich mit Zeitzonen auskennen. Etwas Zielwasser. Und einen Ballon, in den man selbiges hineinfüllt. Der Rest ist rennen, warten, freuen.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Tools für die Fernbeziehung II


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