Riesenmaschine

06.07.2012 | 12:54 | Anderswo | Papierrascheln

Automatische Literaturkritik Preis 2012, Tag 2

Was bisher geschah:
Der Preis erklärt (2008)
2008, Tag 1, Tag 2, Preisverleihung
2009, Tag 1,Tag 2, Tag 3, Preisverleihung
2010, Tag 1, Tag 2, Tag 3, Preisverleihung
2011, Tag 1, Tag 2, Tag 3, Preisverleihung
2012, Tag 1
Kriterienliste

#6: Inger-Maria Mahlke (Text ohne Titel)
Plus: 1, 10, 25, 30, 36
Minus: 8, 17, 96, 147
Gesamt: 1 Punkt

#7: Cornelia Travnicek "Junge Hunde" (Romanauszug)
Plus: 1, 7, 10 doppelt, 12, 16, 18, 25, 30, 37, 58
Minus: 20, 35, 52, 96, 120
Gesamt: 6 Punkte

#8: Olga Martynova "Ich werde sagen: 'Hi!'"
Plus: 1, 2, 7, 13
Minus: 22, 29, 45, 47, 63
Gesamt: -1 Punkt

#9: Lisa Kränzler "Willste abhauen"
Plus: 1, 4, 7, 15, 30
Minus: 8, 18, 20, 22, 42, 85, 121
Gesamt: -2 Punkte

#10: Simon Froehling "Ich werde dich finden"
Plus: 1, 2, 3, 7, 52 (evtl. doppelt, Nachforschungen laufen)
Minus: 3, 15, 17, 42, 48, 50, 52, 81, 92, 94
Gesamt: -4 bis -5

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Vorgefertigte Meinungsangebote:
"Nichts ist gewiss. Die Sicherheit des Wissens um die Existenz des eigenen Bewusstseins ist nämlich leider auch nicht hundertprozentig. Denn die Sicherheit des eigenen Denkens gilt nur für einen instantanen, völlig inhaltsleeren Jetzt-Punkt, denn alle Bewusstseinsinhalte dauern eine gewisse Zeitspanne, und was auch nur unmittelbare Vergangenheit ist, unterliegt möglicher Täuschung (auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist, es ist möglich, sich über die vergangenen hundertstel Sekunde falsch zu erinnern, sich etwas einzubilden und damit zu irren). Auch das Wissen um das eigene Bewusstsein wird einem nur ausdrücklich bewusst, wenn es gedanklich formuliert ist, und auch hierfür gilt die Möglichkeit von Falschheit sprachlicher Formulierungen, von Angelerntem und Erinnerung. Worüber man sich absolut unmöglich täuschen kann, ist das nicht objektivierbare Subjekt möglicher Täuschung, ein fast nicht greifbarer, völlig augenblicklicher Existenzpunkt ohne jegliche zeitliche Ausdehnung, der einem aber sofort wieder entgleitet, sobald man ihn ausdrücklich ergreifen und objektivieren will: Das transzendentale Ich, von dem Immanuel Kant spricht. Es ist nicht, wie das empirische Ich (alle Bewusstseinsinhalte) ein Element der empirischen Welt - und somit auch nicht in Experimenten objektivierbar -, sondern ein rein formaler logischer Punkt, ein unbekanntes x. Es ist so gut wie nichts, aber dafür absolut gewiss: Nichts ist gewiss."
"Seit die Riesenmaschine sich immer wiederholt ist sie viel besser als früher!"
"Ist das irgendwie von Relevanz? Doch ja: weil es den Zustand unserer Gesellschaft widerspiegelt."

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"Gran Torino", Clint Eastwood (2008)

Plus: 3, 12, 18, 21, 35, 37
Minus: 1, 19, 81
Gesamt: 3 Punkte


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