Riesenmaschine

03.06.2007 | 20:42 | Nachtleuchtendes | Sachen anziehen

Die schlechten Farben in ihren ebensolchen Mustern


Bitte nicht schiessen (Foto: geishaboy500) (Lizenz)
Seit Mitte der 90er wurde die Farbe Orange von allen verwendet, die Unterscheidung zu vermeintlich Etabliertem suchten, prinzipiell also von jedermann. Als die Farbe zum Bundeswahlkampf 2005 bei der CDU auftauchte, war Orange dann endgültig durch bzw. durchst, um es mit dem Vokabular von damals zu sagen, seither sind Neuigkeiten aus dem 600-nm-Bereich selten geworden. Jetzt weist uns Improbable Research auf eine Studie hin, die sich der prinzipielle Unterscheidbarkeit von Uni- und Tarnorange unter Jagdbedingungen widmet. Kaum überraschend kommen die meisten Jäger zu dem Schluss, dass Orange in Vollfarbe einfacher zu erkennen ist. Müllmänner und die Spieler der holländischen Nationalmannschaft müssen sich also weiterhin keine Sorgen wegen Jagdunfällen machen, allen anderen empfehlen wir den Kauf dieses T-Shirts.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Matt ist das neue Schwarz


29.05.2007 | 18:07 | Sachen anziehen | In eigener Sache

Wie die Shirts geschmiedet wurden


I'll Be Your T-Shirt
So! Unter T-Shirts 2007 ist ab sofort der 2007er T-Shirt-Jahrgang zu sehen, wir danken den meisten Einsendern. Alle Shirts aus Privatbesitz (einige besonders abwegige Scheusslichkeiten sind nicht abgebildet) werden in den nächsten Tagen zugestellt. Wer sich eins der begehrten Sammlerstücke sichern möchte, schreibt zunächst eine Mail an mail@riesenmaschine.de, woraufhin wir das Shirt als verkauft markieren. Enthalten sollte diese Mail: Die eigene Postadresse. Nicht enthalten sollte sie: Wünsche nach "T-Shirt Nummer 78, aber bitte in L", denn jedes T-Shirt ist ein Einzelstück, das exakt im angegebenen Format und keinem anderen existiert. Kommen keine Einwände unsererseits, gilt es, den angegebenen Betrag möglichst unter Nennung der T-Shirt-Nummer auf das im Impressum genannte Konto zu überweisen. Porto überallhin (sogar Österreich), Steuern, Verpackung und Personalkosten sind unbürokratisch bereits im Preis enthalten. Sobald das Geld eingegangen ist, versenden wir das T-Shirt an seinen neuen Besitzer. Jetzt ist das Glück vollkommen.

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Noch mehr T-Shirts für noch mehr Leser


26.05.2007 | 12:59 | Was fehlt | Sachen anziehen

Heiligendamm leichter gemacht


Dank Mithril: In Zukunft weniger Staatsmasse. (Bild: Wikimedia, Lizenz)
Für G-8-Gegner ein Reizsymbol, für den Staat keine Zier: Die klobigen beschusshemmenden Westen, die Polizisten in kniffligen Situationen tragen müssen. Bis zu 30 kg Schlagschutzkleidung schleppt der Amtmann bisweilen am Oberkörper mit sich herum – bei den sommerlichen Temperaturen in Heiligendamm sicher keine Freude, und nicht jeder kann sich eine kugelsichere Weste in Form eines klimatisierten Papamobils leisten oder lässt wie der ugandische Diktator Idi Amin Bomben an seinem Brustkorb abprallen. Noch unfairer: Für Staatsoberhäupter ist das Risiko, vom aufmüpfigen Pöbel eins abzubekommen, ohnehin wesentlich geringer als bisher vermutet: Die Wahrscheinlichkeit eines Anschlags beträgt lediglich 0,3 Prozent. Also wäre doch eigentlich alles easy, Herr Schäuble, warum dann dieses Aufgebot? Jedoch, die Leichtigkeit, mit der Staatsleute durchs Leben flanieren, könnte nun auch dem Schutzpersonal zuteil werden, denn jetzt stehen leichtgewichtige Nanotube-Textilien in den Startlöchern des technischen Fortschritts, so leicht wie eine Feder und so hart wie ein Drachenpanzer. Um Humanität zu demonstrieren also sofort vorbestellen, Innenministerium!

Ruben Schneider | Dauerhafter Link | Kommentare (1)


23.05.2007 | 22:33 | Nachtleuchtendes | Sachen anziehen

Glühende Begeisterung

Wenn es um die Berichterstattung über Nachtleuchtendes und Pelziges in einem geht, verfügen wir leider über weniger freien Willen als Fruchtfliegen. Wer sich mehr gesellschaftliche Relevanz in der Riesenmaschine wünscht, darf weder weiterlesen noch diesem unaussprechlich belanglosen Video 2:41 Minuten seiner Lebenszeit opfern. Es gibt wirklich keinerlei Rechtfertigung für die Erwähnung, ach was, Existenz der leuchtenden GlowFur-Pelzprodukte, Pelztragen wird dadurch nicht akzeptabler, und Anziehsachen mit Batterien darin waren Unfug, sind Unfug und werden noch ein paar Tage Unfug bleiben. Aber ... sie sind pelzig! Und sie leuchten im Dunkeln! Und man kann sich für nur 790 US-Dollar einen kaufen und damit nachts im Stadtpark knurrend durchs Gebüsch streifen! Und sie leuchten im Dunkeln und sind pelzig! Entschuldigung. Ist uns so rausgerutscht.


15.05.2007 | 08:13 | Anderswo | Alles wird besser | Sachen anziehen

Muskeln zum Anziehen

Beim neuesten Erfindungsstunt aus Japan handelt es sich um den Muskel-Anzug (Achtung, PDF-Link). Nachdem sich weltweit Skelett-Snobisten darauf vorbereiten, ab 2008 ihre handelsüblichen Knochen gegen ein neues japanisches Exoskelett zu tauschen, musste man fast damit rechnen, dass es nicht mehr lange dauert, bis man sich auch die dazugehörigen Muskeln kaufen kann. Was der MuscleSuit von der Universität in Tokio genau tut und wieviel er kosten soll, weiss man nicht, weil die japanischen Forscher in ihren Dokumenten eine seltsame Geheimschrift verwenden, aber man wird wohl mit ihm viel stärker sein als ohne ihn, sonst hätte es ja keinen rechten Sinn. Und man sieht noch bescheuerter aus als mit richtigen Muskeln! Dieselben Wissenschaftler bieten übrigens zum vollendeten Lebensglück auch eine "Milking Machine", eine "Skin Estimation" und einen "Multifunctional DVR" an, ausserdem einen "Active Walker" und einen "Swallowing Robot".

Dieser Beitrag ist ein Update zu: Körperliche Gebrechen


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